Nachrichten

In der Gärtnerei weihnachtet es bereits im Sommer

Oh Tannenbaum,…

Diesen Beitrag jetzt bestellen

Beitrag: Oh Tannenbaum,…

Datum: 29.06.2016
Rubrik: Gesellschaft

Weihnachten ist für viele noch in weiter Ferne. Viele Überlegen zwischendurch vielleicht schon kurz daran, was man schenken könnte…aber ich denke weiter gehen die Planungen für das diesjährige Weihnachtsfest noch nicht. Ein anderes Bild zeigt sich da in der Gärtnerei. Denn dort weihnachtet es quasi das ganze Jahr, denn irgendwo her müssen die Weihnachtsbäume ja kommen. Es ist zwar noch ein halbes Jahr bevor das diesjährige Weihnachtsfest zelebriert wird, in der Gärtnerei Schubert muss man sich aber ganzjährig mit dem Thema Weihnachten befassen. Denn hier werden die so beliebten und traditionellen Weihnachtsbäume gezüchtet. Und so viel Aufwand wie die Leute für die Vorbereitung auf das große Fest betreiben, so viel wird hier für die Aufzucht der Nadelbäume betrieben. Denn um einen gleichmäßigen und vollen Wuchs zu garantieren, müssen bestimmte Arbeiten an den Bäumen vorgenommen werden. Die Spitze des Baumes ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Sie soll nicht nur die richtige Länge haben, sondern auch bewachsen und gerade sein. Um letzteres zu garantieren, sind Vorsorgemaßnahmen nötig. Ob Nordmanntanne, Blaufichte oder Douglasie – eines haben die potenziellen Weihnachtsbäume gemeinsam. Die Bäume müssen auch untenrum gepflegt werden. Aber die Gärtnerei Schubert hat vorgesorgt und sich für diese Arbeiten spezielle Schafe angeschafft. Bis ein Baum die Durchschnittsgröße von 1, 70 Meter erreicht hat, kann es gut mehr als zehn Jahre dauern. Deswegen ist die Anzahl der Weihnachtsbäume, die auf der großen Freifläche bei den Schuberts stehen, nicht abzuschätzen. Die Bäume sind unterschiedlich groß und alt, zudem werden immer wieder Bäume nachgepflanzt und auch geschlagen – natürlich zur Weihnachtszeit. Hat man den passenden Baum gefunden, wird es an den Adventswochenenden bei den Schuberts noch gesellig mit Lagerfeuer und Knüppelkuchen und einer Rodelbahn für Kinder. Aber: Bis dahin ist noch ein halbes Jahr Zeit. Diese kann man aber bereits jetzt nutzen, beispielsweise um sich über Vor- und Nachteile der verschiedenen Bäume zu informieren. Und auch die Pflanzen selbst brauchen noch ein bisschen Zeit, um tatsächlich als Weihnachtsbaum auserkoren zu werden.
Bericht/ Kamera/ Schnitt: Vivien Kawohl

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Vergangen, aber nicht vergessen

Vor wenigen Monaten übernahm die Polizei in Bad Freienwalde das Gebäude in der Gesundbrunnenstraße 1... [zum Beitrag]

Kommentar

Bei der letzten Sitzung des Runden Tisches „Willkommen in Eberswalde“ Mitte Oktober ging es ziemlich an‘s... [zum Beitrag]

Anerkennung für "Neuenhagen summt"

In Neuenhagen wollte man etwas für die Bienen und anderen Fluginsekten tun, denn die Insekten sind... [zum Beitrag]

Plötzlich in der Generation 80 plus

Strausberg (sd). Wie es ist, wenn die Gelenke steif werden, das Sichtfeld eingeschränkt ist, Geräusche... [zum Beitrag]

Engagement fürs Ortsbild

Klosterdorf (sd). Wölbungen der zwei bis drei Meter dicken Mauern und Risse, die auch die großen... [zum Beitrag]

„Kasha“ braucht Hilfe

Der vor wenigen Tagen vom Tierheim Werbellin in Liebenwalde eingefangene und auf den Namen „Kasha“... [zum Beitrag]

Ruhlsdorf - schönstes Dorf

Ruhlsdorf (e.b.). Die Gemeinde setzte sich im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ durch und wurde am... [zum Beitrag]

Bernauer Braugenossen

Die 2016 gegründete Bernauer Braugenossenschaft ist eine Gruppe von begeisterten, interessierten Bürgern,... [zum Beitrag]

„Unser Dorf hat Zukunft“

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt. Warum? Auf dem Dorf herrschen eher schlechte... [zum Beitrag]