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Hohe Nachfrage - Rund 1.300 Besucher

21. Eberswalder Berufemarkt

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Beitrag: 21. Eberswalder Berufemarkt

Datum: 23.01.2017
Rubrik: Gesellschaft

Auf der 21. Ausbildungsmesse in Eberswalde konnten sich wieder Jugendliche rund um den Berufemarkt der Region informieren. 78 Austeller kamen, um den Jugendlichen ihren Beruf schmackhaft zu machen, denn anders als Früher müssen die Unternehmen um ihren Nachwuchs werben.

Rund 1.300 Besucher waren am vergangenen Samstag ins OSZ II Eberswalde gekommen, um sich über Berufe der Region zu informieren. Dabei machte Bürgermeister Friedhelm Boginski in seiner Eröffnungsrede darauf Aufmerksam wie wichtig gerade die menschliche und persönliche Ebene bei einem Beruf sei, daher biete sich ein Berufemarkt an. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber machte zudem darauf Aufmerksam, dass nicht nur der Nachwuchs um sich werben muss, auch die Aussteller müssen immer attraktiver wirken.
Ungeschlagen bei den meistgewünschten Ausbildungsberufen bleibt der Kaufmann im Einzelhandel. Damit muss diese Branche wenig für ihren Nachwuchs werben. Vor allem aber das Hotel- und Gastgewerbe hat mit niedriger Nachfrage zu kämpfen. Doch Dirk Panzlaff, Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Barnim, ist sich sicher, dass sich dieser Trend gerade durch die wirtschaftliche Lage geben wird.
Nicht nur Besucher, die in das Berufsleben einsteigen wollen sind zu dem Berufemarkt gekommen, auch Gäste die bereits eine Ausbildung in der Tasche haben kommen, um sich zu informieren. So auch Christopher Volgmann, er ist mit seiner bisherigen Ausbildung unzufrieden.
Anders als Christopher Volgmann ist Thomas Grüning mit seinem Ausbildungsberuf zufrieden. Deshalb steht er jetzt auch hinter dem Tresen. Dabei kam die Idee diesen Beruf zu wählen auch von dem Berufemarkt.
Auch Thomas Grüning sieht es ähnlich wie Friedhelm Boginski, gerade der persönliche Kontakt sei wichtig.
Auch im nächsten Jahr wird wieder der Eberswalder Berufemarkt stattfinden. Dann bereits zum 22. Mal.

Bericht/Kamera/Schnitt: Sebastian Gößl

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