Nachrichten

Autor Mario Worm stellt sein neues Buch vor

"Der Feuerfluch von Eggersdorf"

Diesen Beitrag jetzt bestellen

Beitrag: \"Der Feuerfluch von Eggersdorf\"

Datum: 15.02.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Im letzten Jahr feierte das 8. Buch von Mario Worm seine Premiere, nun geht "Die Akte Strausberg" schon in die 2. Auflage. Die Rezensionen sind sehr positiv, ein großer Erfolg für den in Eggersdorf lebenden Autor. Im nächsten Monat erscheint sein neustes Werk auf der Leipziger Buchmesse. Wir haben Mario Worm einmal besucht und einen kurzen Einblick in den "Feuerfluch von Eggersdorf" bekommen.

Seit einigen Jahren lebt der Autor Mario Worm nun schon in Märkisch-Oderland und seine neue Heimat findet sich auch in seinen Werken wieder. Das im letzten Jahr erschienene Buch "Die Akte Strausberg" war ein voller Erfolg und das nächste Werk steht schon in den Startlöchern. "Der Feuerfluch von Eggersdorf" widmet sich dem Wohnort von Mario Worm und wer schon einmal hier war, wird sowohl das Dorf, als auch Personen in dem düsteren Thriller wiedererkennen. Und nur wenige Meter von der Eggersdorfer Kirche entfernt, begann für Mario Worm die Arbeit an dem Buch. Das Eggersdorfer Sühnekreuz soll an einen gewaltsamen Tod vor der Dorfkneipe erinnern, so die Ortschronik von Alexander Giertz. Die Geschichte um Lorenz von Trebus und Thomas von Röbel kennt natürlich auch der Autor. Für Mario Worms Version von der Geschichte des Sühnekreuzes reist man in "Der Feuerfluch von Eggersdorf" von der Gegenwart in das Jahr 1436 und liest von der Magd Angelique und einer folgenschweren Begegnung am Bötzsee. Wen interessiert, was diese Geschehnisse mit der Mordserie in der heutigen Zeit zu tun haben, der muss sich noch etwas gedulden. Wie die anderen Bücher von Mario Worm ist auch der "Feuerfluch von Eggersdorf" nicht in einer gemütlichen Schreibstube entstanden, sondern während der Arbeitszeit in einer seiner Textilreinigungsfilialen, buchstäblich am Bügeltisch. Während "Die Akte Strausberg" und auch die beiden früheren Romane "Domino 1 & 2" sich mit Verbrechen aus der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, schlägt das neue Buch eine andere Richtung ein. Grund für die Veränderung waren auch die anstrengenden Recherchen, über 16 1/2 Jahre setzte sich Mario Worm mit diesen Themen auseinander, führte Gespräche mit Opfern aber auch mit Tätern und behandelte diese Geschichten in seinen Büchern. Dieses Buch wird am 25. März offiziell auf der Leipziger Buchmesse veröffentlicht und liegt dann auch im Handel aus.

Bericht/Kamera/Schnitt: Klaas Martin

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

„Applaus“ für Udo Muszynski

Eberswalde (e.b.). Die Stadt Eberswalde gratuliert Udo Muszynski mit seinem Label „mescal“ zur Verleihung... [zum Beitrag]

Kroke live in Eberswalde

Internationale Gäste waren am vergangenen Samstagabend zu Besuch in der Eberswalder Friedenskirche. Das... [zum Beitrag]

Großes Engagement für die Kirche

Die Klosterdorfer Kirche ist seit vier Jahren gesperrt, das soll sich zukünftig ändern. Seit drei Woche... [zum Beitrag]

Wenn das Kälbchen mit dem Kätzchen...

Wandlitz (fw). Wenn Fotografen Tierfotos machen wollen, brauchen sie meist den richtigen Moment, denn... [zum Beitrag]

Kunstprojekt mit 100 Stühlen

"100 Stühle plaudern aus der Alten Schule" so heißt ein Kunstprojekt in Woltersdorf, das am Freitag... [zum Beitrag]

Traditionell und familiär:...

Fredersdorf-Vogelsdorf (bey). In zwei Wochen ist es wieder soweit: Dann laden die Mitglieder des... [zum Beitrag]

Sechstes Tanzspektakel in Erkner

Die Stadthalle in Erkner war am Sonnabend wieder rappelvoll. Die Razorbacks hatten zu ihrem Tanzspektakel... [zum Beitrag]

Dietmar Woidke erzählt Märchen!

„Politiker erzählen Märchen“ Das ist der spitze Titel einer Kooperation zwischen dem Märchenland und der... [zum Beitrag]

Der kleine Prinz

Die Sparkassenfiliale Brauerstraße in Bernau, in der sonst der schnöde Mammon regiert, ist gestern für... [zum Beitrag]