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Die Freiwillige Feuerwehr Müncheberg bilanzierte und gab Ausblick

Weiterbildung und Jugendarbeit

Datum: 16.02.2017
Rubrik: Gesellschaft

Müncheberg (sd). Anlässlich der Jahreshauptversammlungen der Ortswehren wurde im Stadtgebiet Müncheberg Bilanz gezogen: Im vergangenen Jahr absolvierten die 175 Kameradinnen und Kameraden insgesamt 72 Einsätze. Davon 27 Brandeinsätze, die drei Klein-, vier Mittel- und neun Großbrände beinhalten. Auffällig ist, dass bis auf einen Großbrand im Müncheberger Ortsteil Hoppegarten die Einsätze alle außerhalb des Stadtgebietes stattfanden. Die Wehren aus den Bereichen Seelow-Land, Seelow und Fürstenwalde wurden unterstützt. Neben drei Waldbränden und sonstigen Bränden, die erfolgreich bekämpft wurden, leistete die Feuerwehr 52 Mal technische Hilfe. Schwerpunkt war hierbei die Unfallbearbeitung im Bereich der B1/B5, wo bei 17 Unfällen Hilfe geleistet wurde und 22 Personen gerettet wurden. Weitere Einsätze betrafen Ölspuren, Sturmschäden, Türnotöffnungen, Tragehilfen für den Rettungsdienst, Tierrettungen und sonstige Einsätze. Die sogenannte First Responder Gruppe leistete 66 Mal Erste Hilfe bis der Rettungsdienst eingetroffen ist.
Zu den Einsätzen der Müncheberger Ortswehr kommen noch vier Einsätze der Eggersdorfer Wehr, acht Alarmierungen in Hermersdorf, 26 Einsätze in Hoppegarten, zehn in Jahnsfelde, acht in Obersdorf und fünf in Trebnitz. „Die Feuerwehren der Stadt Müncheberg leisten zusammen eine gute Arbeit für die Bürger der Stadt Müncheberg und ihren Ortsteilen und den durchreisenden Personen", resümierte Münchebergs Ortswehrführer Carsten Greim und verwies wiederum auf den Schwerpunkt der nahen Bundesstraße.
Für gut funktionierende Ortswehren ist eine stetige Aus- und Weiterbildung unerlässlich. So fand 2016 eine Kombiausbildung Truppmann und Truppführer statt, in der junge Kameradinnen und Kameraden in den Grundtätigkeiten bzw. als verantwortliche Truppführer ausgebildet wurden. „Im Bereich der Jugendarbeit wurde ein gesamtes Jugendlager durchgeführt. Als krönender Abschluss erfolgte die Abnahme der Jugendflamme. Auch für diese gelungene Veranstaltung ein großer Dank an das Team für die Durchführung", führte Greim aus.
Im Ausblick für 2017 steht die Aus- bzw. Weiterbildung für die Maschinisten des Hubrettungsfahrzeugs ebenso auf dem Plan, wie die Weiterführung der guten Jugendarbeit. Besonders freuen sich die Kameradinnen und Kameraden auf den Neubau des Gerätehauses im Ortsteil Jahnsfelde. Außerdem soll neue Technik beschafft werden, da die derzeitigen drei Fahrzeuge das Alter von 20 Jahren weit überschritten haben. Abschließend wurde den Wehren für die geleistete Arbeit und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit gedankt.

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