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Mehr Nahrung für die Bienen

Neuenhagen summt

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Beitrag: Neuenhagen summt

Datum: 13.06.2017
Rubrik: Gesellschaft

Den Bienen bessere Lebensbedingungen bieten, das ist das Ziel des Projektes „Neuenhagen summt“. Schon Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Bienen von der Erde verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Denn ohne Bienen gibt es keine Bestäubung. Viele Nutz- und Kulturpflanzen sind zu großen Teilen oder sogar vollständig auf die Bestäubung durch die Bienen angewiesen. Doch die finden immer weniger Nahrung. In Neuenhagen hat man sich überlegt, wie man den Bienen helfen kann.
Glückliches Summen in Neuenhagen. Hier wachsen Natternkopf und Ackerwitwen-Blume. Das freut die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die hier auf Nahrungssuche gehen. Um den Bienen in Neuenhagen bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen, haben die Gemeindevertreter beschlossen, insgesamt 48.000 Quadratmeter Wiesenflächen sowie Straßenbegleitgrün extensiv zu mähen – also nur noch zwei Mal im Jahr. Denn die Bienen sind bedroht, durch den Einsatz von Pestiziden sterben sogar ganze Bienenvölker ab. Hinzu kommen noch die Varroa-Milben, kleine Spinnentiere, die vor etwa 35 Jahren aus Asien nach Europa eingeschleppt wurden. Sie sind Parasiten, die die Bienen anstechen und ihnen Blut absaugen. „Wir tun was für Bienen“, ist der Leitspruch des Projektes, das durch Gemeindeverwaltung und viele Akteure aus der Bevölkerung getragen wird. Wildblumen haben jetzt die Chance einfach zu wachsen, das freut die Bienen und sieht auch noch schön aus. Auch in seinem eigenen Garten kann jeder etwas für die Bienen tun. Initiativen wie Neuenhagen summt, gibt es in fast jedem Ort, aber dass die Gemeinde die treibende Kraft ist, das ist längst nicht überall so. Zugute kommt das natürlich auch den ortsansässigen Imkern. Und noch einen Vorteil hat das Ganze. Durch das extensive Mähen werden 30.000 Euro eingespart . Geld., das man wieder in das Projekt stecken will.

Bericht: Lena Heinze, Christoph Mann
Kamera/Schnitt: Christoph Mann

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