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Weitere Maßnahmen für das Brandenburgische Viertel geplant?

Soziale Stadt leben

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Beitrag: Soziale Stadt leben

Datum: 12.06.2017

Mit dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung wirtschaftlich- und strukturschwacher Stadtteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Qualität des Wohnens sorgen für Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Auch die Stadt Eberswalde hat für das Brandenburgische Viertel schon mehrfach aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ Mittel für Projekte akquirieren können und strebt nun weitere Projekte an. Die Stadt Eberswalde verzeichnet seit 2013 wieder ein deutliches Wachstum der Bevölkerung. Ebenso haben seit 2015 rund 1.400 Flüchtlinge ihr neues Zuhause in Eberswalde gefunden. Von der positiven städtischen Entwicklung profitiert auch das in den 80‘er Jahren errichtete DDR-Neubaugebiet Brandenburgisches Viertel. Bisher war das Quartier Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus, derzeit wird jedoch ein Strategiewechsel für das Quartier eingeleitet. Nun gab es politischen Besuch im Viertel, denn mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ sind vor Ort noch weitere Vorhaben geplant. Das "Städteforum Brandenburg" tourte nun durch die Region, um sich die so genannten „Städte in der zweiten Reihe“ anzusehen. Die Tour mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider waren führte auch durch Eberswalde. Im Brandenburgischen Viertel diskutierten und informierten sich die Akteure zum Thema Soziale Stadt. Von der positiven gesamtstädtischen Entwicklung profitiert auch das Brandenburgische Viertel – auch durch den Zuzug von geflüchteten Menschen. Diese Tendenz war Anlass für die Stadt, ein neues Stadtteilentwicklungskonzept für das Viertel einzuleiten – mit dem Ziel einer nachhaltigen Stabilisierung und Entwicklung. Dabei setzt die Verwaltung verstärkt auf die regionalen Wohnungsgesellschaften, die wichtige strategische Partner sind. Künftig konzentrieren sich viele Vorhaben der WHG auf das Brandenburgische Viertel. Das Unternehmen erfüllt damit eine Säule des neuen Konzeptes, das unter anderem die Schaffung vielfältiger Wohnungsqualitäten vorsieht. Mit dem Programm „Soziale Stadt“ wird der Verwaltung die Unterstützung vom Land zugesichert - Mit dem Ziel, eine lebendige Nachbarschaft in einer guten Wohnqualität zu schaffen. Gemeinsam den Akteuren vor Ort diskutierten die politischen Gäste über die Herausforderungen und Schwierigkeiten im Viertel und schauten sich zugleich umgesetzte Projekte an. Eines davon war zum Beispiel eine umgewandelte Brache vor der Kita Arche Noah, die nun als Wiese von den Kindern genutzt wird. Zusätzlich schaffen Blumen, Sträucher, Bäume und Bänke eine Wohlfühlatmosphäre, wie es sie künftig vermehrt im Viertel geben soll.

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