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Baumaßnahme an vielbefahrener Landesstraße schreitet bis auf Bauabschnitt vor ehemaliger Kaserne zügig voran

Freude über Radweg-Fortschritt

Datum: 29.06.2017

Schwanebeck/Bernau (fw). Jahrelang hat die Bürgerinitiative für den Bau entlang der L200 zwischen Panketal und Bernau gekämpft. Im Jahr 2009 wurden bereits mehr als 1.900 Unterschriften an den damaligen Brandenburger Infrastrukturminister Reinhold Dellmann übergeben. Der Wunsch, den bestehenden Radweg auf Höhe des Birkholzer Weges in Schwanebeck Richtung Bernau fortzusetzen, besteht bereits seit 2005. Seit Ende 2016 wird er gebaut und inzwischen sind deutliche Fortschritte zu sehen. Um das zu feiern, lud die Landtagsabgeordnete Britta Stark (SPD) am Freitag Ralf Christoffers (Die Linke) und Vertreter der Bürgerinitiative Panketal ein. Gemeinsam hatten sie sich über Jahre für den Bau eingesetzt. Zu den Gästen gehörte auch Christel Zillmann, die Unterschriften sammelte, um der Forderung der Bevölkerung Nachdruck zu verleihen. „Immer wenn mir gesagt wurde, dass es nicht weitergeht, holte ich mir Unterstützung von politischer Seite“, sagt die Panketaler Gemeindevertreterin. Auch für ihre Mitstreiterin Sabine Rädisch ist der Baufortschritt ein großer Erfolg. Die Panketalerin setzte sich von Anfang für den Bau ein. „Meine Tochter musste immer anderthalb Stunden früher aufstehen, um mit dem Bus von Panketal zum Bernauer Gymnasium zu kommen. Mit dem Fahrrad hätte sie zehn Minuten gebraucht“, berichtet sie. Doch eine Tour entlang der viel befahrenen Landesstraße wäre zu gefährlich gewesen. Auch wenn ihre Tochter nun nicht mehr davon profi tiert, freut sie sich für alle anderen Kinder, die zukünftig sicher mit dem Rad von Panketal nach Bernau kommen – und für sich selbst. „Ich kann es kaum erwarten, ihn zu nutzen“, so die engagierte Bürgerin. Der zweieinhalb Kilometer lange Geh- und Radweg soll ein Lückenschluss zwischen den beiden Orten sein. Dass die Bauarbeiten auf Hochtouren laufen, ist erkennbar. Allerdings nur bis zum ehemaligen Kasernengelände an der Schwanebecker Chaussee in Bernau. Dort will ein Investor Wohnraum schaffen. Die neue Planung führte dazu, dass die Baulast vom Landesbetrieb auf die Bernauer Stadtverwaltung überging. Darüber wurde sie aber recht kurzfristig informiert. Auf Nachfrage bestätigte Bürgermeister André Stahl, der bei dem Termin nicht anwesend sein konnte, dass die Stadt die Vorplanungen vom Landesbetrieb Straßenwesen übernommen habe. Es werde an einer schnellen Lösung gearbeitet. Stahl geht davon aus, dass im nächsten Jahr weitergebaut werden kann. Abgesehen von dieser offenen Frage verläuft der Bau laut Andreas Schade, Abteilungsleiter Planung beim Landesbetrieb Straßenwesen, problemlos. Er geht davon aus, dass die Bauarbeiten bis Ende September dieses Jahres abgeschlossen sein werden. Insgesamt werden etwa 1,1 Millionen Euro investiert. Die beiden Gemeinden wollen dafür sorgen, dass der neue Weg ausreichend beleuchtet wird.

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