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Tierschutzverein treibt Ausbau der Katzenstation voran

Verzögerung beim Ausbau

Datum: 14.07.2017
Rubrik: Gesellschaft

Rüdersdorf (lh). In den zweieinhalb Jahren, in denen der Tierschutzverein Strausberg, Rüdersdorf und Umgebung e. V. auf dem Areal in der Woltersdorfer Straße eine Auffangstation für Katzen eingerichtet, hat sich viel getan. Nun hatte der Tierschutzverein zum traditionellen Sommerfestgeladen. Diesem Aufruf sind wieder viele Unterstützer, Freunde und  auch neue Gäste gefolgt, unter ihnen auch Christian Henke und Kerstin Schmidt aus Wesendahl. Sie wollten wissen, ob es sinnvoll ist, sich eine zweite Katze anzuschaffen und wurden von Beate Kuhn-Strübing beraten. „Ich kann es mir gut vorstellen, aber es hängt alles von der Chemie zwischen den Tieren ab, das ist wie bei uns Menschen. Der Tierschutzverein vermittelt die Tiere nicht nur, er berät und nimmt im Zweifelsfalle die Tiere auch wieder in seine Obhut. „Es muss für Mensch und Tier das richtige sein“, sagt Kuhn-Strübing. Auf dem Hof herrschte geschäftiges Treiben. Es gab Kaffee und Kuchen und viele Leckerlies und Streicheleinheiten für die Katzen. Viele Besucher brachten gleich stiegen weise Futterspenden mit. Ein Großprojekt, mit dem es einfach nicht vorangeht, ist der Quarantänebau. Bereits zum Frühlingsfest im Mai haben die Vereinsmitglieder Spenden für die dringend benötigten Türen und Fenster gesammelt. Lange sah es nicht danach aus, dass die benötgte Summe zusammen kommen würde, doch dank einiger großzügiger Tierfreunde konnte nun ein erster Kostenvoranschlag eingeholt werden, sagen Beate Kuhn-Strübing und Corinna Ritter. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Quarantänestation endlich fertig wird.“ Alle Tiere, die in der Katzenstation aufgenommen werden, kommen zunächst in Quarantäne. Dafür muss derzeit ein ausgemusterter Baucontainer herhalten. Zudem sollen ab sofort alle Tiere, nicht nur die, bei denen ein konkreter Verdacht besteht, auf Katzen Aids und Leukose geprüft werden. Vereinschefin Beate Altmiks hat vor allem den Sinn, die Tiere dann an ihre Diagnose angepasst zu halten. Zudem werden die kranken Tiere in Zukunft nicht vermittelt. Es gibt bereits mehrere Katzenstuben, in denen Tiere leben, die nicht vermittelbar sind. Mit Hochdruck wird unterdessen an den beiden Vermittlungsstuben „Katzenfreude“ und „Katzenliebe“ gearbeitet. Frank Preußer und Andreas Johne kommen jedes Wochenende, um die Häuschen und die Außenanlagen fertigzustellen. Erst kürzlich leisteten die Mitglieder einem Hilferuf des Tierschutzvereins aus der Ostprignitz Folge und nahmen acht Katzen, darunter fünf Kitten auf, die hoffentlich zu gegebener Zeit in ein liebevolles neues Zuhause abgegeben werden können. Der nächste Infotag des Vereins findet am Sonntag, 23. Juli 2017 von 11 bis 14 Uhr statt.

BU: Ohne die vielen Spenden würde es gar nicht gehen: Die Besucher brachten gleich stiegenweise Katzenfutter, -streu und Spielzeug mit.

Foto: lh

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