Nachrichten

Tischlerinnung Barnim

Holzfensterbau Bernau

Diesen Beitrag jetzt bestellen

Beitrag: Holzfensterbau Bernau

Datum: 09.08.2017

Die seit 2002 bestehende Firma Holzfensterbau Bernau hat sich auf die Herstellung von Fenster und Türen spezialisiert. Der Betrieb ist Mitglied der Tischlerinnung Barnim und somit einer von 36 Innungsbetrieben des Landkreises. Tischlermeister Karsten Häber ist der Firmeninhaber und gleichzeitig der Obermeister der Tischlerinnung Barnim. Die Mitgliedschaft in der Tischlerinnung ist für Handwerksbetriebe freiwillig, sie bietet aber viele Vorteile. Man hat als Innungsmitglied neben den Vorteilen der gegenseitigen Vernetzung unter den Innungsbetrieben auch Zugang zu Schulungen und Informationsveranstaltungen, die Nichtinnungsmitgliedern vorenthalten bleiben. Darüber hinaus gibt es noch weitere gute Gründe für Tischlerbetriebe in die Innung einzutreten, wie Tischlemeister Karsten Häber erklärt: Desweiteren bietet die Tischlerinnung ihren Mitgliedern Zertifizierungen an, die kleinere Betrieben dann als Lizenz nutzen können. Die Mitgliedsschaft in einer Innung bringt aber auch für die Kunden der Handwerksbetriebe Vorteile mit sich. Aber auch die Vorteile eines Innungsbetriebes reichen nicht aus, um dem dringenden Problem des Fachkräftemangels zu begegnen. So gibt es seit Jahren kaum geeignete Bewerber für das Tischlerhandwerk. Meist fehlt es an der nötigen schulischen Vorbildung, besonders die Mathematikkenntnisse sind oft ungenügend. Dabei muss man für eine Ausbildung zum Tischler gar nicht viel mitbringen. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Quereinsteiger mit angefangenem Studium oder einer Ausbildung in einem anderen Gewerbe, die ihre Erfahrungen aus anderen Berufszweigen aber sinnvoll mit einbringen können. Quereinsteiger sind somit für Handwerksbetriebe sehr willkommen. Gerade im Innenausbaubereich und im Möbelbau gibt es mittlerweile auch viele Tischlerinnen. Die Betriebsstättenverordnung macht es für Frauen speziell im Fenster- und Türenbau aber schwer einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, da die für Frauen zulässigen Lasten mit den schweren Fenstern und Türen regelmäßig überschritten werden. Das Sprichwort „Handwerk hat goldenen Boden“ ist wieder hochaktuell. Die Nachfrage nach individuell gefertigten Handwerksprodukten steigt stetig. Das Gold bleibt aber noch tief im Boden vergraben, wenn weiterhin zu wenig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, um die zahlreichen Aufträge bedienen zu können.

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader Redaktion: Frank Wollgast

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Auflagen vollständig erfüllt

Templin (ma). Nicht nur die Kurstadt Bad Freienwalde hat mit Aufl agen des Landesfachbeirates für Kurorte... [zum Beitrag]

„An manchen Tagen war ich nur noch...

Eberswalde (lo.) Blumen von den Kollegen im Rathaus, ein Präsentkorb von den Stadtverordneten, eine Torte... [zum Beitrag]

In Funktion bestätigt

Bernau (e.b.). Der Aufsichtsrat der Kindernachsorgeklinik bestätigte auf seiner Sitzung am Mittwoch die... [zum Beitrag]

Alles wie gehabt bei der SPD

Werneuchen (e.b.). Frank Feuerschütz wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins... [zum Beitrag]

Anreiz für junge Familien

Wriezen (ma). Die Fraktion Bürger für Wriezen und Barnim- Oderbruch (BWBO) möchte mehr Bauland in Wriezen.... [zum Beitrag]

Hochsaison für Pakete

Jetzt in der Vorweihnachtszeit werden wieder besonders viele Pakete verschickt. Auch im DHL-Paketzentrum... [zum Beitrag]

Neuer Markt nach neun Monaten...

Biesenthal (jm). Der Edeka- Markt in Biesenthal war bei seinen Kunden immer sehr beliebt. Doch nach 21... [zum Beitrag]

„Für alle Strausberger“

Strausberg (sd). Die Reihen der Bewerber um das höchste Amt der Stadt füllen sich und auch die CDU... [zum Beitrag]

Kandidat Thomas Frenzel

Bereits im November haben wir ihnen einen neuen Bürgermeisterkandidaten für Strausberg vorgestellt. Damals... [zum Beitrag]