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Rosenstraße wieder aus beiden Seiten befahrbar

Keine Einbahnstraße mehr

Datum: 10.08.2017

Bernau (e.b./fw). Ab Montag wird die geänderte Verkehrsführung in der Bernauer Rosenstraße außer Kraft gesetzt. Sobald die entsprechenden Verkehrsschilder entfernt sind, ist die Straße im Blumenhag wieder aus beiden Richtungen befahrbar, informiert die Bernauer Stadtverwaltung. Damit korrigiert die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim ihre Entscheidung vom März dieses Jahres, heißt es in der Meldung. Um den Durchgangsverkehr in der Rosenstraße zu reduzieren, hatte sie per verkehrsrechtlicher Anordnung die Einfahrt über die Einmündung Enzianstraße untersagt und auch hinter der Parkplatzzufahrt zur Sporthalle an der Heinersdorfer Straße ein Einfahrtsverbot verhängt. Per Fahrzeug war die Rosenstraße somit vorübergehend nur über die Nelkenstraße erreichbar. Es habe sich jedoch gezeigt, dass die hohe Verkehrsbelastung in der Rosenstraße nicht behoben, sondern in die Fliederstraße verlagert wurden. Darüber hätten sich Anwohner und Gewerbetreibende beschwert. Nach Angaben der Stadtverwaltung suche sie nach einer Lösung für die Verkehrsführung im gesamten Blumenhag. Dafür habe die Verwaltung im Rahmen einer verkehrstechnischen Untersuchung Vorschläge erarbeiten lassen, die den Stadtverordneten vorliegen würden. Im September sollen weitere Beratungen zu diesem Thema stattfi nden. „Wenn sich die Stadtverordneten auf ein Konzept geeinigt haben, wird dieses noch vor der Umsetzung den Einwohnern im Blumenhag vorgestellt“, teilt die Verwaltung mit. Die Bernauer CDU schreibt sich diesen Schritt allerdings auf ihre Fahne. So hätten die Christdemokraten nach eigenen Angaben im Mai dieses Jahres in der Stadtverordnetenversammmlung eine Aufklärung zu den Vorgängen in der Rosenstraße gefordert. „Erst diese Anfrage, breiter Bürgerprotest und eine Beschlussvorlage der CDU-Fraktion mit der ein Gesamtverkehrskonzept für den Blumenhag gefordert wurde, hat die Stadtverwaltung veranlasst, ein seit zwei Jahren im Rathaus vorliegendes Verkehrsgutachten zu veröffentlichen und der SVV zur Abstimmung zuzuleiten“, heißt es in einer Mitteilung des Stadtverbandes der Partei. Die Bernauer CDU ist der Meinung, dass die Bürger vor der Beschlussfassung zu einem neuen Verkehrskonzept einbezogen werden sollten. Das soll durch einen Antrag erreicht werden, den die Fraktion in die nächste Stadtverordnetenversammlung einbringen möchte. Zuvor wird eine Beratung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr angestrebt.

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