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Galerie von Holger Barthel wieder öffentlich

Wie geht es im Kaiserbahnhof weiter?

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Beitrag: Wie geht es im Kaiserbahnhof weiter?

Datum: 10.08.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Vor etwas mehr als einem Jahr ist der Künstler Holger Barthel verstorben. Das ehemalige Stationsgebäude des Kaiserbahnhofs Joachimsthal, das der gebürtige Berliner 2002 von der Bahn erstehen konnte, diente ihm lange Zeit als Atelier und Galerie. Seine Spuren waren - und sind teilweise – überall in der Region und darüber hinaus zu finden.
Eine Fortsetzung dieser Idee findet sich an der Dampferanlegestelle in Altenhof, mit den „Poetischen Seezeichen“. In Ueckermünde zieren „Poetische Segel“ die Hafenpromenade entlang des Stettiner Haffs. Von all dem soll bald wieder etwas dort zu sehen sein, wo Holger Barthel gelebt hat: in seiner Wiegehalle, die von vielen kleinen, fast privaten Kunstwerken umgeben ist.

Ein großer Teil von Holger Barthels Werk steht im Stationsgebäude; in der ehemaligen Wiegehalle, die er restauriert und zur Galerie umgebaut hat. Auch seine persönlichen Herzensprojekte finden sich hier: Etliche kunstvoll bemalte Ostereier auf den Tischen, Gemälde von ihnen an den Wänden.

Besonders im Barnim ist der Name Holger Barthel bekannt. So gestaltete er 2015 das Tor zur Provinz für das Filmfest in Eberswalde. Wer das Rathaus in Joachimsthal oder die Märchenvilla in Eberswalde betritt, wird auf Deckengemälde des Künstlers stoßen. Auszüge aus einem seiner ehemaligen Projekte ragen zwischen den Figuren im Skulpturengarten von Joachimsthal auf.

Nach seinem Tod blieb die Galerie im Kaiserbahnhof lange Zeit geschlossen. Nun wird es Zeit, seine Kunst wieder öffentlich zu machen.

Bericht/ Kamera/ Schnitt: Wilhelm Zimmermann Redaktion: Lutz Lorenz

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