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Benefizradtour mit Zwischenstopp in der Kindernachsorgeklinik

Radeln gegen den Krebs

Datum: 11.08.2017
Rubrik: Gesellschaft

Bernau/Strausberg (vk). Zum 34. Mal traten vom 2. bis zum 5. August wieder über 180 namhafte Sportler, Politiker, Ärzte und Bürger kräftig in die Pedale, um krebskranke Kinder zu unterstützen. Die „Tour der Hoffnung“ – so heißt die Benefizradtour, machte am Freitag vergangener Woche auch Station in der Kindernachsorgeklink in Bernau, wo die Radler euphorisch in Empfang genommen wurden Begeistert wurden die Radfahrer der „Tour der Hoffnung“ am Freitag vor der Kindernachsorgeklinik in Bernau begrüßt. Kinder, Eltern und Freunde -  sie alle sammelten sich am Freitag vor der Klinik, um mit Trillerpfeifen und viel Applaus die sportlichen Helden zu feiern. Über 180 Radfahrer tourten von Mittwoch bis Samstag durch Hessen, Berlin und Brandenburg, machten Station bei Firmen und Kliniken und sammelten Spenden für krebskranke Kinder.  Das Tagesziel am Freitag war die Kindernachsorgeklinik. Bei Deutschlands größter privat organisierter Benefiz-Radtour kamen in den vergangenen 33 Jahren über 34 Millionen Euro zusammen. Die begünstigten Institutionen investieren den Erlös in Forschung, Betreuung, Projekte oder Anschaffungen. Die Kindernachsorgeklinik nutzt das Geld für einen medizinischen Trainingsraum an ihrem neuen Standort in Strausberg. Der Umzug steht kurz bevor, bis 2018 muss der Standort verlegt sein. „Wir leben in gekündigter Stellung. Unser Mietverhältnis endet zum 31.12.2018. Wir wissen natürlich, dass das nicht realisierbar ist“, so Geschäftsführerin Sandra Bandholz. „Ich denke, dass wir 2019/2020 umziehen.“ Für den Umzug, die Einrichtung und natürlich für die Arbeit der Klinik wird viel Geld benötigt. Unter dem Motto „Gemeinsam zurück ins Leben“ unterstützt die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg Familien, deren Kinder an einer lebensbedrohlichen Herz- oder Krebserkrankung leiden und hilft ihnen, ihr Schicksal gemeinsam zu meistern und Kraft für den Alltag zu tanken. Bundesweit gibt es nur fünf Einrichtungen dieser Art. Wie viel Geld bei der Tour der Hoffnung zusammenkam und wie viel davon an die Bernauer Klinik geht, bestimmt eine Kämmerei in Gießen. Der Spendenbetrag ist für die Teilnehmer dabei fast zweitrangig, denn in erster Linie geht es um ein sportlich-gesellschaftliches Miteinander zum Wohle der Kinder. Es wird mehr Geld benötigt, um die verstärkten Anstrengungen in der Krebsforschung zu unterstützen, um neue Behandlungskonzepte zu erarbeiten sowie die pflegerische und psychosoziale Betreuung krebskranker Kinder zu verbessern. Für diese Ziele rollt die Tour der Hoffnung.  „Kinder, denen es nicht gut geht, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, muss man einfach unterstützen. Und wenn man das tun kann, mit Dingen, die Spaß machen, wie zum Beispiel Radfahren, dann tun wir das alle sehr gern. Wir freuen uns auch jedes Jahr darauf, dass wir endlich wieder starten können“, erklärt Marina Kielmann, ehemalige Eiskunstläuferin und Teilnehmerin der Benefiztour.Abgerundet wurde der Tag in der Klinik von einem Sommerfest, musikalisch begleitet von Leona Heine, die unter anderem Songs aus ihrem Album „Mal mich bunt“ präsentierte.

BU: Grün für die Hoffnung: Über 180 Radfahrer radelten kilometerweit, um krebskranken Kindern zu helfen.

Foto: prinzmediaconcept.de

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