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Kitaneubau und -erweiterung in Strausberg und Rüdersdorf durch Landesmittel gefördert

Fördermittel für Zwergenland und Rappelkiste

Datum: 11.08.2017
Rubrik: Gesellschaft

Strausberg/Rüdersdorf (km/ lh). In vielen Städte nund Gemeinden der Region ist die Zunahme der Bevölkerung permanente Herausforderung. Wenn die Bevölkerung wächst, muss auch die Infrastruktur mitwachsen, so werden nicht nur die Schulen nach und nach ausgebaut, auch bei den Kitas tut sich etwas. Kürzlich haben die Bauarbeiten für den Neubau der Kita Zwergenland in der Peter-Göring-Straße in Strausberg begonnen. 70 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren werden mit dem Neubau geschaffen. Brandenburgs Jugendminister Günter Baaske übergab jetzt einen Förderbescheid aus dem Bundesprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2015 – 2018 in Höhe von 560.000 Euro. Neben den Zuwendungsmitteln stellt die Stadt Strausberg Eigenmittel in Höhe von 5.487.720 Euro zur Verfügung. Das Bestandsgebäude hat seine besten Jahre hinter sich, Geld hätte die Stadt so oder so in die Hand nehmen müssen. Zwei Grundstücke entfernt vom jetzigen Standort entsteht das zweigeschossige L-förmige Gebäude mit Platz für 249 Kinder. Gebaut wird die neue Kita Zwergenland von der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft, die bereits das neue Gebäude der Polizeiinspektion im Auftrag der Stadt gebaut hat. Die städtische Kita teilt sich das Gebäude nach der Fertigstellung dann mit den Johannitern als freiem Träger, wobei ein Nutzer je einen Flügel für sich beansprucht. Das Foyer, Küche und Kinderrestaurant sollen gemeinsam genutzt werden. Die Johanniter wollen in der Einrichtung auch eine 24-Stunden-Betreuung anbieten. Dieser Service richtet sich an berufstätige Eltern, die zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten. Das ist bisher einzigartig in Strausberg. Auch für die Kita „Rappelkiste“ in Rüdersdorf hatte der Minister einen Fördermittelbescheid dabei.  Die Einrichtung soll um 15 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren erweitert werden. Diese Maßnahme fördert das Land mit 66.158 Euro. Die Gesamtkosten für die Erweiterung belaufen sich auf etwa 255.000 Euro. Für Günther Baaske ist die Fördermittelübergabe ein freudiger Anlass: „Ich freue mich, die Zuwendungsbescheide übergeben zu können, denn der Ausbau und die Förderung von Kitas kommt unseren Jüngsten zugute und damit den Familien. Die Eltern sollen ihre Kinder gut untergebracht und professionell betreut wissen“. Mit dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ hatten Bund und Länder bereits im Jahr 2007 einen bundesweiten Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren verabredet. Mit dem Programm kann der Rechtsanspruch auf Betreuung für ein- und zweijährige Kinder abgesichert werden, der seit August 2013 gilt.

BU: Bürgermeisterin Elke Stadler, Minister Günther Baaske und Mathias Wegner-Repke von der SWG (von links).

Foto: km

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