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Kommunales Investitionsprogramm als Ergebnis der Kreisgebietsreform

Innenminister zeichnet Jugendfeuerwehr aus

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Beitrag: Innenminister zeichnet Jugendfeuerwehr aus

Datum: 04.09.2017
Rubrik: Gesellschaft

Seit 15 Jahren ist die Jugendfeuerwehr Britz bereits aktiv. Hervorgegangen aus der Ortsfeuerwehr, welche bereits seit über 70 Jahren im Einsatz ist, wird den aktuell 10 Mitgliedern neben dem Helfen an sich auch der Wert der Kameradschaft vermittelt.
Für Antonia Krüger, der Jugendfeuerwehrwartin, ein entscheidender Unterschied und Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Sportverein. Zur Auszeichnung der Mitglieder war auch der Innenminister für Kommunales im Land Brandenburg Karl-Heinz Schröter zugegen. Die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung in der Feuerwehr ist ihm bewusst. Daher hatte er nicht nur nette Worte im Gepäck. Aber nicht nur ein Präsentebeutel wurde überreicht, sondern auch Fördermittel zum Ausbau der Feuerwache wurden bewilligt. Von insgesamt 120 Mio € des kommunalen Investitionsprogrammes gehen 15 Mio in die Förderung der Feuerwehr landesweit. Letztmalig fand eine derartige Investition vor 25 Jahren statt. Das erscheint als langer Zeitraum, aber Karl-Heinz Schröter entwarnt, man müsse sich keine Sorgen um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Brandenburg machen. Vorangegangen war der Auszeichnung noch ein Pressegespräch in dem zahlreiche Gäste interessante Einblicke in das Thema „Feuerwehr, Rettungsdienst und Ehrenamt im Katastrophen und Bevölkerungsschutz“ gaben. So verkündete beispielsweise Daniel Kurth, Sprecher für Brand- und Katastrophenschutz, dass die freiwilligen Feuerwehren in Brandenburg die bundesweit höchste Frauenquote haben. Für SPD Fraktionsvorsitzenden Mike Bischoff, belegt die 2,5fache Überzeichnung des Programmes die Relevanz der Investition. Das Investitionsprogramm sei eine erste positive Auswirkung der Kreisgebietsreform. Dass die Jugendfeuerwehr durchaus für den Fortbestand der Feuerwehr sorgt, belegt die Ortsfeuerwehr Britz. Viele der heutigen aktiven Brandschützer waren früher bereits in der Jugendfeuerwehr.
Für alle Eltern, die Bedenken bezüglich des Gefahrenpotentiales haben, gibt Antonia Krüger Entwarnung. Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr hat, und mindestens 8 Jahre alt ist, kann gerne an Freitagen zwischen 17 und 19 Uhr in die Feuerwache schauen.
 
Bericht/Kamera/Schnitt: Thomas Hinkel
Redaktion: Lutz Lorenz

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