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Birkholz möchte Dorf mit Zukunft werden

„Wir müssen uns nicht verstecken“

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Beitrag: „Wir müssen uns nicht verstecken“

Datum: 20.09.2017
Rubrik: Gesellschaft

Birkholz – erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1349. Damals aber noch unter dem Namen Berchholtz. Nun knapp 670 Jahre später wurde das Dorf mittlerweile nach Bernau eingemeindet und ist seit 2014 ein Ortsteil mit Ortsbeirat. Man möchte aber noch mehr erreichen, so steht nun die Bewerbung beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ an. Im frisch errichteten Gemeindehaus empfing dazu der Ortsvorsteher Dieter Geldschläger eine zehnköpfige Jury, die sich ein Bild vom Dorf machen wollte. Geldschläger war gut vorbereitet und so versuchte er Birkholz so attraktiv wie möglich darzustellen. Dabei holte er sich auch Unterstützung von Bernaus Bürgermeister André Stahl. Der Ortsvorsteher weiß, dass die Konkurrenz mit weiteren Bewerbern wie Lichterfelde oder Ruhlsdorf hoch ist, doch er zeigt sich optimistisch.
Die Highlights im Ort wollte der Ortsvorsteher den Jurymitgliedern natürlich nicht vorenthalten und so lud er zu einem kleinen Rundgang durch das Dorf ein. Dabei gab Gemeindepfarrer Ralf Wenzel Einblicke in die ereignisreiche Geschichte der Kirche. Dort wurde vor kurzer Zeit der Jochbogen erneuert und man setze sich für den Bau eines Kirchturms ein, der einst zerbombt wurde. Ein weiteres Vornehmen des Ortes ist die Erneuerung der Birkholzer Dorfstraße. Positiv schaute Dieter Geldschläger auf kürzlich zurückgelegene Investitionen des Bernauer Ortsteils. Dazu gehören neue Straßenbeleuchtungen oder die Errichtung des Feuerwehrgerätehauses. Zum 10. Mal wird der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft nun schon ausgetragen. Ziel ist es, die Entwicklung im Dorf voranzubringen. Bis Oktober laufen noch die Jurybewertungen. Die Kreissieger sind für die Runde auf Landesebene im kommenden Jahr nominiert.

Bericht: Frank Wollgast/Sebastian Gößl
Kamera/Schnitt: Sebastian Gößl

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