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Uwe Reipert gestaltet Gemeindewappen für Steinhöfel

Wappenkunst aus Beeskow

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Beitrag: Wappenkunst aus Beeskow

Datum: 10.10.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Fast jede Stadt und viele Gemeinden in Deutschland besitzen ihr eigenes Wappen. Es ist wie ein Logo für den Ort und sollte möglichst schnell wieder erkannt werden. Die Gemeinde Steinhöfel hat noch kein eigenes Wappen und will das ändern. Aber wer ein neues Wappen entwerfen will, muss einige heraldische Regeln beachten. Der Grafiker Uwe Reipert aus Beeskow ist Wappenkünstler und hat schon für viele Gemeinden Wappen entworfen. Auch für Steinhöfel hat er jetzt einen Vorschlag erstellt.
Ein Ritter mit geschlossenem Visier war nicht mehr zu erkennen. Damit mit die Kämpfer im Schlachtgetümmel Freund und Feind unterscheiden konnten, bemalten sie ihre Schilder mit Zeichen und Figuren. Noch heute haben die Wappen, die Schildform, die auf die Ritter zurückgeht. Der Maler und Grafiker Uwe Reipert gestaltet in der heutigen Zeit Wappen. Schon für rund 100 Gemeinden hat er Wappen gestaltet. Eine Arbeit, bei der er an strenge Regeln gebunden ist. Heute gibt es Wappen für Städte und Kommunen und für Familien, denn schon längst dürfen nicht nur adlige ihr Wappen tragen. Wer ein Wappen will, kann es sich bei Uwe Reipert entwerfen lassen. So hat es auch die Gemeinde Steinhöfel getan. Für die er diese entwürfe geschaffen hat. Wichtig war, dass das Schloss einen Platz im Wappen findet und die 12 Ortsteile der Gemeinde. hier durch den 12teiligen Bord symbolisiert. Damit das Wappen auch von den Menschen angenommen wird, muss man frühzeitig mit allen Beteiligten reden. Am Ende muss das Brandenburgische Landeshauptarchiv in Potsdam sein ok zu dem Wappen geben. Uwe Reipert freut sich dann, wenn sein Entwurf auch öffentlich zu sehen ist. Wappen sind längst keine Privilegien der Ritter mehr, denn heute kann jeder ein Wappen tragen. Und so hat Uwe Reipert auch für seine Firma kein Logo entworfen sondern ein Wappen.

Bericht/Kamera/Schnitt: Christoph Mann

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