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Werke des Panketalers Ernst Jager fanden bei Besuchern von „Wandlitz macht Kunst“ großen Anklang

Naturimpressionen in verschiedenen Stilen festgehalten

Datum: 12.10.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Panketal (fw). Vielfältig und abwechslungsreich - so lassen sich die Werke von Ernst Jager beschreiben. Der Panketaler war einer der Künstler, die von den Besuchern der Veranstaltung „Wandlitz macht Kunst“ mit den meisten Punkten bedacht wurden. Nun sind die vom Publikum für gut befundenen Werke im Wandlitzer Rathaus zu sehen. Damit überschreitet der gelernte Architekt und Bauingenieur die Ortsgrenze, doch das nimmt niemand so genau und im Grunde zeigt es auch nur, dass Kunst eben keine regionalen Grenzen kennt. Bei der Ausstellung „Best of Wandlitz macht Kunst“ ist der 81-Jährige gleich mit vier Bildern vertreten. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Technik. Während er „Dezemberabend“ in Hobrechtsfelde und eine Impression aus dem Oderbruch mit Acryl anfertigte, hielt er ein Motiv aus dem Wildpark Bucher Forst mit Bleistift fest. „Kraniche“ ist eines der neuesten Werke von Jager und entstand in diesem Jahr in Mischtechnik. Trotz dieser Unterschiede eint alle Bilder, dass es sich um Natur-Motive handelt. „Ich bin viel mit meinem Husky in der Region unterwegs“, sagt der Panketaler. Dabei entdeckt er Szenen, die er manchmal fotografi ert oder sich einfach so merkt und später umsetzt. Es kommt auch vor, dass der Hobbymaler Fotos, die er in Zeitungen oder Büchern sieht, in die Malerei überträgt. Bei Bildern hört die Kreativität von Ernst Jager allerdings nicht auf. Er macht auch Skulpturen und Reliefs. Eine Plastik von Robert Koch ist in dem nach ihm benannten Park im Panketaler Ortsteil Zepernick zu sehen. Als engagierter Bürger gestaltete er die Grünanlage nicht nur künstlerisch mit, sondern setzte sich dafür ein, dass sie überhaupt entstanden ist. Ursprünglich war geplant, die Fläche zu bebauen, doch als Mitglied des Vereins Robert-Koch-Park Panketal e.V. setzte er sich dafür ein, dass sie als natürliches Erholungsgebiet genutzt wird. Durch sein Engagement und künstlerisches Schaffen hält sich der Barnimer fi t. Für ihn spielen dabei Ortsgrenzen keine Rolle, denn er versteht sich als Mensch aus der Region.

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