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Einbahnstraßen als vorläufige Lösung

Verkehrskonzept Bernau Blumenhag

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Beitrag: Verkehrskonzept Bernau Blumenhag

Datum: 18.10.2017

Gestern Abend wurde den Anwohnern des Bernauer Stadtteils Blumenhag das neue Verkehrskonzept vorgestellt. Vorerst sind nur verkehrsregelnde Maßnahmen geplant. Das Thema ist komplex und eine zufriedenstellende Lösung zu finden ist schwierig.
Am Dienstagabend kamen viele Anwohner des Blumenhags in die Erich-Wünsche-Halle. Hier wurde das neue Verkehrskonzept für den Bernauer Stadtteil vorgestellt. Das Interesse war offenbar groß. Schon im Vorhinein wurde viel diskutiert.
Dass die Verkehrsproblematik durchaus auch ein emotionales Thema ist, bewiesen die Wortmeldungen der Anwohner. Sie trugen Fragen, Beschwerden und Vorschläge zu der Veranstaltung bei.
Ganz konkret ging es bei der Einwohnerversammlung um verkehrsregelnde Maßnahmen. Die Rosen-, Flieder- und Maßliebchenstraße werden voraussichtlich Einbahnstraßen und nur noch über die Nelkenstraße zugänglich sein. Von der Enzianstraße im Norden und der L314 im Süden wäre ein Einfahren in diese drei Straßen nicht mehr möglich. Dass das vorgestellte Verkehrskonzept vorerst nur eine Veränderung in den drei genannten Straßen vorsieht, trifft bei einigen Anwohnern auf Unmut. Und so ergreifen sie vereinzelt die Chance ihre Idee vorzutragen.
Vorgestellt wurde das Konzept von Günter Müller, dem Leiter des beauftragten Ingenieursbüros für Straßenverkehrstechnik – und Organisation. Er möchte die Anregungen der Anwohner in die zukünftigen Planungen einfließen lassen.
Ein Grund für die erforderlichen Maßnahmen ist die Zunahme des Individual- und Wirtschaftsverkehrs in Bernau, wodurch auch der Blumenhag belastet wird. Eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden steht im Konflikt mit dem nur begrenzt zur Verfügung stehenden Verkehrsraum.
 
 
Bericht/ Kamera/ Schnitt: Carolin Aßmann Redaktion: Frank Wollgast

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