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Restaurierung des denkmalgeschützten Kriegerdenkmals abgeschlossen

Eine Schautafel macht Namen wieder lesbar

Datum: 10.11.2017
Rubrik: Gesellschaft

Woltersdorf (cm/bey). Das Kriegerdenkmal in der Schleusenstraße wurde 1926 zu Ehren der Gefallen im Ersten Weltkrieg errichtet. Die Bildplatte des Denkmals schuf der damals in Woltersdorf lebende Künstler Fidus Eine Restaurierung war schon lange dringend notwendig, denn die Witterung hatte ihre Spuren im Sandstein hinterlassen.
Restaurator Oliver Guhr wurde von der Gemeinde und dem Verschönerungsverein mit den Sanierungsarbeiten am Kriegerdenkmal beauftragt. „Als ich vor zwei Jahren eine Bestandsaufnahme machte, war der Zustand besorgniserregend", erinnert sich der Experte. Was noch erhalten bleiben konnte, machte er wieder sichtbar. Weil die Namen der Gefallenen trotzdem kaum lesbar wurden, verewigte er sie auf einer Schautafel neben dem Denkmal.
Den Mittelteil hat der Restaurator vollständig wiederhergestellt: Geholfen hat den Restauratoren dabei das Foto eines Modells für das Denkmal. Allerdings weicht die tatsächliche Ausführung in vielen Details ab. Doch die Mitglieder des Verschönerungsvereins Woltersdorf sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und froh, dass der jahrelange Kampf um den Erhalt des Denkmals endlich erfolgreich war.
Das Land Brandenburg förderte den Erhalt mit immerhin 30.000 Euro, der Landkreis Oder-Spree hat rund 5.000 Euro dazu gegeben, die Sparkasse 2.200 Euro. Fast 9.000 Euro spendeten die Woltersdorfer und der Verschönerungsverein gab noch einmal 5.000 Euro dazu.
Seit der Wende kämpft der Woltersdorfer Verschönerungsverein für den Erhalt des Denkmals.
Zum Fernsehbeitrag: http://www.odf-tv.de/mediathek/29063/Kriegerdenkmal_in_Woltersdorf_restauriert.html

BU: Gisela Schuldt vom Woltersdorfer Verschönerungsverein und Restaurator Oliver Guhr vor dem frisch restaurierten Kriegerdenkmal in der Schleusenstraße.      Foto: BAB/cm
 

 

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