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Neunt- und Zehntklässler der Lise-Meitner-Oberschule nehmen am EWE-Kochpokal teil

Mit Ruppinscher Suppe und Ribbecks Dessert

Datum: 01.12.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Strausberg (sd). Am kommenden Mittwoch, 6. Dezember 2017 geht es in Chorin in die Vorrunde des EWE-Kochpokals. Die Siegerteams der insgesamt drei Veranstaltungen ziehen in das Finale Anfang nächsten Jahres ein. Unter den Teams sind auch Schülerinnen und Schüler der Strausberger Lise-Meitner-Obschule im Rennen um den Einzug ins Finale.
In der Küche der Strausberger Oberschule wurde zuletzt noch fleißig gekocht, probiert und verfeinert. „Es läuft fast von selbst. Die Jugendlichen haben sich um die Dekoration gekümmert, Zutaten gekauft und Rezepte erstellt", freut sich Martina Zelke, die die AG „Kochen" betreut. Dabei flossen auch viele Tipps und Empfehlungen von Bekannten und Lehrern ein, denn dieses Mal wollen die Schülerinnen und Schüler erfolgreicher sein als beim letzten Versuch. Die beiden Zehntklässlererinnen Julie Schumacher und Nina Bellin waren letztes Jahr bereits beim Kochpokal dabei. Bei ihrem dritten Platz entschieden nur wenige Punkte, wie die beiden berichten. Nun soll es besser laufen.
Mit im Team sind Lucas Buchholz und Lukas Nawrath. Beide gehen in die neunte Klasse und haben in der achten Klasse schon die AG „Kochen" bis zu ihrem vorzeitigen Aus besucht. Als sie von dem Vorhaben hörten, waren sie gleich dabei. Beide stehen gern am Herd und probieren ihre Ideen aus. Sie bedauern, dass die vormalige Arbeitsgemeinschaft ausgefallen ist.
„Wir wollten sehen, wie es ist und kochen gern", so Julie und Nina. Mit den beiden Lukas‘, wie sie genannt werden, sind die beiden zu einem Team zusammengewachsen. Vormals eher flüchtige Pausenbekanntschaft, haben sich die vier als Team gefunden, das ein Ziel verbindet: Weiterkommen im Wettstreit um den EWE-Kochpokal.
Das Menu kann sich sehen lassen. Getreu dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Auf Fontanes Spuren" wurden drei Gänge kreiert. „Ruppinsche Suppe" als Vorspeise, „Brandenburgisches Hähnchen auf Gemüsestampf" zum Hauptgang, „Ribbecks Dessert" zum Abschluss und dazu noch ein selbstgemachter Birnensaft. Dabei haben die Jugendlichen streng darauf geachtet, Produkte aus der Region zu nutzen. Da in der Küche möglichst keine Reste bleiben sollen, wurde aus den übrigen Birnen von „Ribbecks Dessert" kurzerhand ein Saft gestaltet.
Noch etwas frisches Grün auf die Teller und schon kann gemeinschaftlich verkostet werden.
Drei Mal haben die Vier gemeinsam gekocht, abgeschmeckt und probiert. Waren die Zucchini erst im Gemüsestampf enthalten, kommen sie nun extra auf den Teller. Der Blumenkohl wurde weniger und die Suppe etwas dicker. „Weniger ist mehr", fasst Julie zusammen. Am Nikolaustag heißt es in Chorin unter Zeitdruck im Team zu arbeiten. „Wir haben sogar noch gut 26 Minuten übrig", so Nina, die mit Julie von den Erfahrungen des letzten Jahres profitiert. Dass sie noch einmal Losglück haben würden, hätten beide so nicht erwartet. Sobald die Bewerbungsunterlagen eingetroffen waren, gab Schulleiterin Angelika Bernert sie an die Schülerinnen weiter. „Sie wollten es unbedingt nochmal versuchen", berichtet Bernert schmunzelnd.
Damit am Mittwochnachmittag alles reibungslos läuft, wurde genau notiert, welche Zutaten wie zusammengebracht wurden und welche Küchenutensilien mitgenommen werden sollen. Spaß am Kochen haben die Jugendlichen nach eigenen Angaben bereits. Nun galt es, im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam zu funktionieren und selbst einzukaufen, zu planen und zu organisieren.
Die acht teilnehmenden Teams aus der ganzen Region treten in drei Vorrunden an, um zu ermitteln, welche Jungköche ins Finale kommen. Am 12. Dezember findet die Vorrunde zwischen Schülerinnen und Schülern aus Erkner und Königs Wusterhausen in Strausberg statt.

BU: Fertig zum Probieren: Nina Bellin, Lukas Nawrath, Lucas Buchholz und Julie Schumacher (von links) mit ihren Kreationen.     Foto: BAB/sd
 

 

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