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Stadtteilentwicklungskonzept für Brandenburgisches Viertel beschlossen

Vier Chancen für das Quartier

Datum: 05.12.2017
Rubrik: Gesellschaft

Eberswalde (e.b.). Das Brandenburgische Viertel war in den letzten Jahren das vorrangige Rückbaugebiet im Stadtumbau. Dies wird sich mit dem neuen Stadtteilentwicklungskonzept, das die Stadtverordnetenversammlung im November beschlossen hat, grundlegend ändern.
Die Verwaltung schätzt ein, dass das Viertel als Ganzes erhalten werden soll und kann. Zwar wird es in den kommenden Jahren noch zu Rückbaumaßnahmen von „Plattenbauten“ kommen, jedoch in der Regel in Verbindung mit Aufwertungsmaßnahmen: Sanierungen, Aufzuganbauten, Schaffung barrierearmer Wohnungen oder Verbesserungen im Wohnumfel. Ohne vorhandene bekannte Probleme zu vernachlässigen, konzentriert sich das Konzept auf vier Chancen für eine gute Quartiersentwicklung:
Erstens auf die allgemein positiven Entwicklung der Stadt, die sich auch auf das Viertel auswirken wird. Dadurch erscheint eine Erhöhung der sozialen Durchmischung möglich.
Die zweite Chance besteht im Investitionswillen der Wohnungsunternehmen. Alle haben sich zum Viertel bekannt, das Konzept ist mit ihnen abgestimmt und die darin aufgeführten Maßnahmen sind realistisch und umsetzbar.
Die dritte Chance liegt im Bürgerengagement. Die Stadtforen haben gezeigt, dass sich viele Bürger im Quartier konkret für Verbesserungen einbringen wollen. Die Träger der sozialen Infrastruktur sind die vierte Chance des Viertels. Hier bestehen Möglichkeiten zu effektiver Integrationsarbeit.
Die wichtigsten Maßnahmen werden die Schaffung vielfältiger Wohnqualitäten zu preisgünstigen Mieten unter Einbeziehung von Wohnungsneubauten sein. Zudem werden Schandfl ecke, wie etwa der „Specht“, zu beseitigen und neue kulturelle-, Freizeit- und Sportangebote zu schaffen sein, die den Zusammenhalt im Quartier fördern und zur aktiven Mitwirkung animieren. Schließlich geht es um die Pfl ege und Aufwertung der Freifl ächen im Viertel sowie die Verbesserung der Situation am Einkaufszentrum „Heidewald“.

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