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Der Eberswalder Bauhof ist für die winterliche Jahreszeit bestens gerüstet

„...bald kommst Du geschneit“

Datum: 07.12.2017

Eberswalde (e.b./lo). Der Bauhof der Stadt Eberswalde ist auf den Winter bestens vorbereitet. „Alle Einsatzpläne sind geschrieben und wir haben ausreichend Vorräte, die wir auf die Straßen und Wege bringen können, um gegen Glätte anzugehen“, so Katrin Heidenfelder, die Leiterin des städtischen Bauhofes.

Am Standort des Bauhofes am Wurzelberg liegen insgesamt 240 Tonnen Streusalz für die Straßen bereit, dazu 48 Tonnen Salz für Soleanlagen, 235 Tonnen gewaschener Kies für Geh- und Radwege sowie 550 Kilogramm Granulat für Holzbrücken und öffentliche Treppen.

Für die Wintereinsätze stehen vier Räum- und Streufahrzeuge, ein Radlader, sieben Traktoren oder Kehrmaschinen mit Schneepfl ug oder Schneebesen und Streuer sowie elf Transporter auf dem Fuhrpark des Bauhofes bereit. Erstmals konnten in diesem Jahr alle Streufahrzeuge mit Soletanks ausgerüstet werden. Ihre Füllung, eine 22-prozentige Salzwasserlösung, wird auf dem Bauhof selbst hergestellt. Sie sorgt dafür, dass das Streusalz besser an Eis und Schnee auf den Straßen anhaftet und nicht einfach von Fahrzeugen oder Wind und Wetter wieder von der Straße gefegt wird.

Vier Einsatzleiter, acht Fahrer und 44 Einsatzkräfte stehen bereit, um im Schichtdienst die weiße Pracht von den Wegen und Straßen zu räumen. „Wir haben eine Frühschicht und eine Spätschicht. Im vergangenen Jahr hatte die Barnimer Busgesellschaft mit ihren Fahrzeugen in den Morgenstunden Probleme, deshalb beginnt die Frühschicht des Bauhofes in dieser Wintersaison viel früher: wochentags in den Morgenstunden bereits um 3.15 Uhr“, so Heidenfelder. Die Bauhofl eiterin ist sich sicher, auf die Wintersaison gut vorbereitet zu sein. Für die Wochenenden und Feiertage gibt es eine Rufbereitschaft innerhalb ihres Teams.

Der städtische Bauhof ist insgesamt für 110 Kilometer Straßen im Stadtgebiet zuständig, egal ob Bundes-, Landes- oder kommunale Straßen. Hinzu kommen diverse Geh- und Radwege, 20 Treppen und 20 Brücken sowie 151 Bushaltestellen. Dabei wird der Winterdienst nach einer Prioritätenliste organisiert. Begonnen wird auf den Straßen mit Buslinien, es folgen die Bundes- dann die Landesstraßen, anschließend werden Straßen mit Zufahrten zu Feuerwehren, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen beräumt. Dann sind die so genannten Sammelstraßen an der Reihe, also Straßen, auf die mehrere Anliegerstraßen treffen. Diese werden zum Schluss beräumt. In den dörflichen Stadtteilen Spechthausen, Tornow und Sommerfelde übernimmt der Landesbetrieb für Straßenwesen den Winterdienst.

Heidenfelder bittet dabei um Verständnis: „Wenn wir große Schnee-Ereignisse haben, kann es sein, dass wir mehrmals hintereinander auf Straßen mit Busverkehr, Bundes- oder Landesstraßen ausrücken müssen. Es wäre schön, wenn sich die Bewohner der kleineren Anliegerstraßen dann in etwas Geduld üben, bis wir zu ihnen kommen“, so die Bauhofchefin.

Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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