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Steigende Geburtenzahlen in Rüdersdorfer Klinik seit Tief 1993 – Betreuung und kompetentes Team gewürdigt

Erstmals seit 1988 mehr als 1.000 Babys

Datum: 29.12.2017
Rubrik: Gesellschaft

Rüdersdorf (e.b./sd). Die kleine Lara war am 20. Dezember das 1.000. Kind, das in der Rüdersdorfer Immanuel-Klinik geboren wurde. Erstmals seit 29 Jahren wurde damit ein Rekord gebrochen, was nicht zuletzt auf gutes Teamwork zurückzuführen sei.
In der Nacht zum 20. Dezember 2017 erblickte die kleine Lara Schmidt das Licht der Welt. Damit macht sie nicht nur ihre Eltern besonders glücklich, sondern versetzt gleich ein ganzes Krankenhaus in freudigen Aufruhr: Laras Geburt war die 1.000. in diesem Jahr in der Immanuel-Klinik Rüdersdorf.
Es sei auf einmal alles ganz schnell gegangen, erinnert sich Vater Christian Hoffmann. „Um 13 Uhr hatte meine Frau noch einen Frauenarzttermin, da hat noch keiner geahnt, dass es auf einmal so schnell geht", erzählt der sichtlich stolze Vater der kleinen Lara. „Eine Stunde später ist die Fruchtblase geplatzt und wir sind ins Krankenhaus gefahren."
Weit war der Weg für die werdenden Eltern nicht, wohnen sie doch im benachbarten Woltersdorf. Gewissermaßen schließe sich damit ein Kreis, denn auch Laras Eltern sind in der Rüdersdorfer Klinik zur Welt gekommen. Die frisch gebackenen Eltern sind sichtlich stolz und froh, dass alles so gut geklappt hat. Dies sei auch einer gesamten Teamleistung zu verdanken.
Lara ist das erste Kind von Christian Hoffmann (32) und Linda Schmidt (27). Sie wog bei der Geburt 3790 Gramm und ist 51 Zentimeter groß. Die Familie wurde während der spontanen Entbindung durch Assistenzärztin Kristin Reichelt betreut, die erst im Dezember aus Strausberg nach Rüdersdorf gewechselt hat und nun gleich das große Jubiläum mitfeiert.
„Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team der Geburtsmedizin. Jede einzelne Geburt in unserer Klinik ist Teamarbeit: Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte arbeiten eng zusammen und sorgen dafür, dass sich die Frauen bei uns wohl fühlen", sagt der Chefarzt der Abteilungen Geburtshilfe und Gynäkologie, Dr. med. Lucas Hegenscheid.
Dass sich die Patientinnen der Geburtshilfe im Haus wohl fühlen, schlage sich in den steigenden Entbindungszahlen der letzten Jahre nieder: Seit dem niedrigsten Stand von 214 Geburten im Jahr 1993 ist die Anzahl kontinuierlich gestiegen. Zur Eröffnung des neuen Hauses im Jahr 2009 waren es schon 516 Geburten, in diesem Jahr nun erstmals seit 1988 über 1.000.
„Es kommen immer mehr Eltern aus Berlin zu uns nach Rüdersdorf, da sie unser spezielles medizinisches Angebot schätzen, wie beispielsweise die Geburt in Beckenendlage. Unsere moderne Klinik und die attraktive Lage im Grünen werden dabei auch immer wieder betont. Es gibt aber natürlich auch Eltern, die sich ganz bewusst gegen eine Berliner Klinik entscheiden, da sie Angst haben wegen Hebammenmangels und Schließungen ganzer Kreißsäle abgewiesen zu werden", erläutert Geschäftsführer Alexander Mommert.
Dem alljährlichen „Christkind" folgt das erste Baby 2018 als weiterer Höhepunkt.

BU: Das Geburtsteam: Chefarzt Dr. med. Lucas Hegenscheid, Assistenzärztin Kristin Reichelt, Mutter Linda Schmidt, Vater Christian Hoffmann, Fachärztin Claudia Appis, Geschäftsführer Alexander Mommert (von links nach rechts).      Foto: e.b./ Lydia Stübler
 

 

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