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Bernauer Linke begehen neues Jahr mit alternativem Empfang / Spenden für Tafel gesammelt

Kampf gegen Altersarmut

Datum: 11.01.2018

Bernau (fw). Die Bernauer Linke sagt der Altersarmut den Kampf an. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, betonte, dass der Stadtverband allerdings nur einen kleinen Teil dazu beitragen könne. Sie sieht die Landesregierung in der Pfl icht und forderte auf dem alternativen Neujahrsempfang am Montagnachmittag unter anderem höhere Renten, „so dass die Menschen in Würde altern können“. Bei der Veranstaltung im Bürgerbüro der Bernauer Linken wurden Geld-, Sach- und Essensspenden für die Bernauer Tafel gesammelt, um eine gemeinnützige Einrichtung zu unterstützen und eine Sensibilisierung dafür herzustellen, dass die Armut nicht nur in Bernau, sondern in ganz Deutschland wächst. Stadtvorstand Thomas Sohn sagte in seiner kurzen Ansprache, dass Partner gefunden werden müssen, um gleiche Lebensbedingungen für alle zu schaffen. Er forderte in dem Zusammenhang einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde.
Norbert Weich nahm neben einigen Stadt-Politikern und Ortsvorstehern auch an der Veranstaltung teil. Der Vorstandsvorsitzende der Bernauer Tafel unterstrich den Eindruck Enkelmanns. So würde die Nachfrage nach Angeboten der Organisation immer weiter zunehmen. Das zeige sich unter anderem an mehr Ausgabestellen, die im vergangenen Jahr in Oderberg und Bad Freienwalde eröffnet wurden, aber auch an der großen Nachfrage zur Teilnahme an der Weihnachtsfeier für Senioren. „Die Räume sind zu klein“, stellte er fest. Daher soll diese Veranstaltung in diesem Jahr verändert werden. Auch die Miete für die Tafelweihnacht in der Bernauer Stadthalle stelle für den Verein eine große Herausforderung dar. Weich kündigte aber an, dass ab Herbst eventuell andere Räumlichkeiten zur Verfügung stünden. In diesem Jahr feiern die Tafeln Deutschland ihren 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass soll auch die Arbeit des Bernauer Vereins durch Aktionen mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden.
Die bevorstehenden Herausforderungen wurden bei der Veranstaltung deutlich benannt. Man will sie gemeinsam angehen und ein Stück dazu beitragen, sie zu meistern. Darauf, dass das gelingt und auf ein gutes neues Jahr, stießen Dagmar Enkelmann und Thomas Sohn dann gemeinsam mit ihren Gästen an.

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