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Rund 370.000 Euro mehr für Feuerwehrneubau

Höhere Baukosten zu erwarten

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Beitrag: Höhere Baukosten zu erwarten

Datum: 08.02.2018
Rubrik: Gesellschaft

Bad Freienwalde (ma). Etwa 95 Prozent der Aufträge für den Feuerwehrneubau in Bad Freienwalde sind bereits vergeben, erklärte Bürgermeister Ralf Lehmann auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Er plädierte für eine zügige Abstimmung und empfahl, keine Beschlüsse zurückzuweisen, da sich dadurch der Bauablauf verzögern würde. Neue Ausschreibungen wären außerdem mit höheren Kosten verbunden. Doch schon jetzt ist abzusehen, dass das Vorhaben mehr kosten wird, als geplant. Denn die abgegebenen Angebote liegen in der Summe drei bis sieben Prozent über den Kostenberechnungen. Das sei auf den derzeitigen Bauboom und die gute Auslastung der Baubetriebe zurückzuführen. „Bei einer Bausumme von gegenwärtig 5,5 Millionen Euro können sie sich selbst ausrechnen, dass wir zusätzlich bis zu 370.000 Euro brauchen werden“, stellte Lehmann fest. Daher werden einige geplante Maßnahmen, die im Haushalt der Stadt stehen, wegfallen, so der Bürgermeister. Nichtsdestotrotz entschieden die Abgeordneten über die Vergabe an diverse Bau-Gewerke. Den Auftrag für die Malerarbeiten bekommt die Firma Gerd Hohaus Maler- & Lackierbetrieb GmbH aus Schwedt. Sie gab ein Angebot über 31.400 Euro ab und lag damit etwa 38 Prozent unter der Kostenschätzung von 51.000 Euro. Insgesamt zehn Firmen reichten dafür Angebote ein. Mit den Dacharbeiten wird die Firma Pampelbau GmbH aus Zwickau beauftragt. Ihr Angebot liegt zwar 23 Prozent über der Kostenschätzung von 231.000 Euro, ist aber unter vier Einreichern das günstigste. Die Firma Rodat Bau GmbH aus Friedland wird für etwa 331.800 Euro Putzarbeiten ausführen. Ihre Kosten liegen 66 Prozent über der Schätzung. Die übermäßige Erhöhung beruhe darauf, dass die Energiepreise gestiegen seien und das Hauptvolumen in der Wärmedämmung liege. Es wurden nur zwei Angebote abgegeben. Auch die Fenster- und Türen-, Fliesen- sowie Bodenbelagsarbeiten wurden vergeben. Die Ausschreibung für die Trockenbau- und Estricharbeiten wurden aufgehoben, da keine Angebote vorlagen.

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