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Stadt Bernau lud zum Frühlingsempfang

Profil als soziale Stadt schärfen

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Beitrag: Profil als soziale Stadt schärfen

Datum: 21.03.2018
Rubrik: Gesellschaft

Um deutlich zu machen, dass Bernau wächst und viel in die soziale Infrastruktur investiert, fand der Frühlingsempfang der Stadt am Dienstagabend in der Mensa der neuen Grundschule im Ortsteil Schönow statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die vielen engagierten Bürger, die sich um das kulturelle Leben der Stadt verdient gemacht haben.

Pünktlich zum Frühlingsanfang lud die Stadt am gestrigen Abend zum Frühlingsempfang in die Mensa der Grundschule Schönow. Dabei wurde der Veranstaltungsort mit Bedacht gewählt.
In seiner Rede konnte Bernaus Bürgermeister Andre Stahl nicht nur auf viele weitere Investitionen der Stadt im sozialen Bereich verweisen. Auch die Wohnraumbeschaffung für Menschen aller Einkommensschichten stehe ganz oben auf der Agenda der Stadt.
Das Wachstum der Stadt wird aber nicht nur durch die Investitionen gestaltet, sondern auch durch die Bewohner und ihren ehrenamtlichen Einsatz auf verschiedenen Gebieten. Daher standen die engagierten Bürger, die sich in Vereinen oder Institutionen einbringen, um das kulturelle Leben vielfältig zu gestalten, im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Andre Stahl und Dr. Hildegard Bossmann, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, nahmen daher zahlreiche Ehrungen vor. Insgesamt 13 Bernauer erhielten eine Urkunde und einen Blumenstrauß. So auch Karina Berg, Vorsitzende der Freidenker Barnim.
Seit 16 Jahren leistet Karina Berg bereits wichtige Jugendarbeit in die auch weiterhin investiert werden müsse.
Seinen letzten Auftritt beim jährlichen Empfang der Stadt hatte Landrat Bodo Ihrke, der sein Amt im Mai dieses Jahres abgibt. Er bescheinigte Bernau in wenigen Jahren die größte Stadt im Barnim zu sein. So wurden allein im vergangenen Jahr 375 Baugenehmigungen für die Stadt auf den Weg gebracht. Das seien Zahlen, die vor einigen Jahren für den gesamten Landkreis erreicht wurden. In seinen Grußworten mahnte er allerdings, dass der Verkehr in den Griff bekommen werden müsse. Durch Bauarbeiten an Bahnbrücken, Straßen und auf der Autobahn käme alles zusammen und bedeute eine große Herausforderung für die Stadt. Einen Lösungsansatz gibt es aber bereits.
Im Anschluss an die Ehrungen kam man dann zum gemütlichen Teil des Abends. Begleitet von dezenter Pianomusik kamen die Gäste in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch und ließen so den Abend ausklingen.

Bericht/Kamera/Schnitt: Jan Mader

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