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Modernisierung des Strausberger Krankenhauses schreitet voran – Insgesamt 16,5 Millionen Euro investiert

„Stolz, diesen Weg gegangen zu sein“

Datum: 23.03.2018

Strausberg (sd). Seit Mai 2015 wird auf dem Gelände des Krankenhauses Strausberg an unterschiedlichen Stellen gebaut. Mit dem Richtfest des Bauteils E ist ein Schritt der Zielgeraden der umfassenden Modernisierung erreicht.
Vor dem künftigen Haupteingang des Krankenhauses in der Prötzeler Chaussee begrüßte Angela Krug die zahlreichen Gäste, Bauleute, Krankenhausmitarbeiter und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Wie bestellt kam auch die Sonne hervor und ließ die Geschäftsführerin der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH noch etwas mehr strahlen. Mit dem sogenannten Bauteil E, in dem künftig auch Rettungsstelle und Intensivstation moderne Rahmenbedingungen finden, sei der erste Bauabschnitt beinahe abgeschlossen. Verläuft alles planmäßig, folgen in etwa einem Jahr die Übergabe und die Bauabschnitte zwei und drei. Insgesamt 16,5 Millionen Euro fließen in die Sanierung. Dass davon 9,8 Millionen Euro mit Mitteln aus dem Infrastrukturfonds des Landes gefördert werden, sei vor allem Rolf Barnutz zu verdanken. „Er hat uns praktisch auf die Fördermittel aufmerksam gemacht", wandte sich Angela Krug an den Vertreter des Krankenhausreferats im Gesundheitsministerium. Letztlich seien die ursprünglich angesetzten Kosten etwas höher ausgefallen, weshalb die Förderung umso willkommener ist, schließlich müsse die Krankenhausgesellschaft die Kosten auch wieder erwirtschaften.
Weiterhin galt der großen Schar der Bauleute großer Dank, die „bei Wind und Wetter, fast Tag und Nacht rackerten", wie Krug betonte. Diese Herausforderung während des laufenden Betriebs meisterten die Mitarbeiter und Patienten bislang sehr gut, wie Krug ergänzte.
Angesichts veränderter Anforderungen wurde die umfassende Sanierung des Strausberger Betriebsteils notwendig. „Unsere Patienten stehen im Fokus. Mit den Baulichkeiten schaffen wir für alle unsere Mitarebiter deutlich bessere Bedingungen und letztlich für die Patienten ein modernes Umfeld", so Krug weiter.
„Vor einem guten Vierteljahrhundert haben wir hier schon einmal quasi ein neues Krankenhaus gebaut. Heute haben wir in Märkisch-Oderland eine der besten Krankenhausstrukturen Deutschlands, bei der das Strausberger Haus zu den besten der Region zählt", leitete Landrat Gernot Schmidt ein. So bleibe man attraktiver Arbeitgeber und sichere so die Zukunft für die gesamte Region. Mit Hochleistungsmedizin sei die Einrichtung nicht nur Rückgrat kommunaler Wirtschaft, sondern sichere die Attraktivität der Stadt, so Schmidt weiter. Rückblickend zeigte er sich im Namen aller Beteiligten „stolz, diesen Weg gegangen zu sein".und verwies auf die ablehnende Haltung in der Kreisverwaltung gegenüber der Privatisierung von Krankenhäusern. Weiterhin erinnerte er daran, dass die Zeiten für öffentliche Bauherren nicht gerade einfach seien, angesichts gut gefüllter Auftragsbücher vieler Firmen. „Wir werden hier künftig ein solides, funktionierendes Krankenhaus haben, das höchsten Standdards gerecht wird", schloss Schmidt.
Viel habe sich in einem Jahrzehnt verändert, der Standort sei entwickelt worden, wovon auch die Stadt profitiere, betonte Bürgermeisterin Elke Stadeler. Sie beglückwünschte die Beteiligten und drückte ihren Respekt vor allen Mitarbeitern aus. „Ich freue mich schon auf die Einweihung des weiteren Highlights im Stadtbild", so Elke Stadeler.
Künftig könnten Patienten und Besucher direkt mit dem Auto an den neuen Haupteingang vorfahren, blickt Architekt Jürgen Franke in die Zukunft. Vor allem mit Blick auf die nicht ausbleibenden baulichen Belastungen während des laufende Betriebs unterstreicht Franke die harmonische Zusammenarbeit.
Mit der WBF Ingenieurbau GmbH wurde zudem ein erfahrener Partner gefunden, wie Angela Krug unterstrich. Die Zusammenarbeit mit WBF-Geschäftsführer Maxim-Felix Wendisch sei stets sehr konstruktiv und lösungsorientiert.

BU: Letzte Nägel eingeschlagen: Angela Krug (rechts) und Maxim-Felix Wendisch griffen für den symbolischen Akt zum Hammer (hinten Polier Ralf Scheerer). Foto: BAB/sd
 

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