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25. Geburtstag des Vereins

Behindertenverband

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Beitrag: Behindertenverband

Rubrik: Archiv

Behindertenwitze - darf man das? Ja, man darf. Denn man muss auch über sich selbst lachen können. So sagte es bereits Phil Hubbe. Der Karikaturist und Illustrator ist seit 1985 an Multipler Sklerose erkrankt. In seinen Zeichnungen befasst er sich oft humorvoll mit dem Thema Behinderung. Einige seiner Cartoons wurden von den Eberswalder Waggonkomödianten nachgespielt und am Wochenende einem Publikum vorgeführt. Doch nicht ohne Grund: Der Behindertenverband nutzte diese Vorführungen, um auf sich aufmerksam zu machen. Denn sie feierten ihren 25. Geburtstag. Im Januar 1990 gründete sich der Behindertenverband Kreis Eberswalde e.V. Seitdem sind 25 Jahre vergangen, in denen sich die Mitglieder für das gleichberechtigte Miteinander für Menschen mit und ohne Behinderungen engagieren. 25 Jahre, in denen viel passiert ist. Zeit also, um auf bereits erreichtes zurückzublicken. Zurzeit gehören dem Verband 44 Menschen mit und ohne Behinderungen an. Aber was genau tun diese für die Belange, oder was genau ist die Aufgabe des Behindertenverbandes? Und diese Arbeit leisten die Mitglieder täglich. Schaut man auf die Stadt Eberswalde, lassen sich viele Punkte nennen, die auf die Arbeit des Vereins zurückzuführen sind. Das weiß auch Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski genau. Barrierefreiheit ist nach wie vor die wichtigste behindertenpolitische Zielstellung. Deswegen besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit den Behindertenbeauftragten des Landkreises und der Stadt Eberswalde. Das ist auch das Anliegen der Menschen mit Behinderung. Klaus Morgenstern weiß aus seinen langjährigen Erfahrungen, dass sich diesbezüglich bereits einiges verändert hat. Der Behindertenverband ist zufrieden dem bisher Erreichten. Dennoch: Schwerpunkte gibt es im Stadtgebiet noch einige. Aufgaben, die es in Zukunft noch zu bewältigen gilt. Doch wenn alle an einem Strang ziehen, sollte in den nächsten 25 Jahren noch einiges erreicht werden können.

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