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Bürgermeister stellen sich den Unternehmern

Mittelstandshaus Mitgliederversammlung

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Beitrag: Mittelstandshaus Mitgliederversammlung

Datum: 16.03.2016

Was macht Bernau für seine Unternehmen? Genau um diese Frage ging es beim gestrigen Treffen des Barnimer Mittelstandshauses. Damit ergriff der Verein erneut die Initiative, die Debatte über die Entwicklung des Wirtschaftsraumes Bernau-Panketal-Biesenthal weiter voranzubringen. Dieses Thema ist aus Sicht des Unternehmerverbandes vor allem von Rang, weil schon heute und in nächster Zeit wichtige Entscheidungen zur weiteren Gestaltung der Region und zum gemeinsamen Wirken für die Region, in der insgesamt rund 70.000 Menschen zuhause sind, zu treffen sind.

Der Verein Barnimer Mittelstandshaus lud am Dienstag in das Ofenhaus zu einer offenen Mitgliederversammlung. Der 1993 gegründete Verein beschäftigt sich mit der wirtschaftspolitischen Entwicklung der Region. Durch den steigenden Einfluss etablierte sich die Mitgliederversammlung zum Knotenpunkt von Wirtschaft und Kommunalpolitik Die Bürgermeister von Panketal, Bernau und Biesenthal traten in ein Dialog und stellten sich den Fragen der Vereinsmitglieder. Das Hauptaugenmerk lag bei der Infrastruktur der Region. Die Gemeinde Panketal und die Stadt Bernau profitieren von der Nähe zu Berlin. 11.000 Bernauer und 7.800 Panketaler pendeln täglich in die Hauptstadt zur Arbeit. Auch die gute S-Bahn Anbindung spielt eine entscheidende Rolle. Die Autobahnzufahrten sind vor allem für die Gewerbegebiete ein wichtiger Faktor. Durch günstige Gewerbegrundstückpreise sollen künftig noch weitere Unternehmen gelockt werden um so mehr Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Biesenthal sieht sich besonders mit dem Demografischen Wandel konfrontiert. Der Bau von günstigen Mietwohnungen soll die Region für jüngere Leute wieder attraktiv machen. In vielen Projekten möchten die Kommunen enger zusammenarbeiten und so die Region stärken. Wirklich schlecht geht es keiner Gemeinde. Panketal, Bernau und Biesenthal haben alle einen ausgeglichenen Haushalt. Bericht/Kamera/Schnitt: Mirko Merkel

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