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Fördermittelbescheid über 391.000 Euro übergeben / Weg zwischen Hirschfelde und Werneuchen soll Tourismus stärken

Radweg wird wiederhergestellt

Datum: 29.10.2016

Werneuchen (fw). Die ehemalige Ortsverbindung zwischen Hirschfelde und Werneuchen soll wiederhergestellt werden. Das Vorhaben steht schon länger zur Debatte, denn es würde nicht nur einen Vorteil für den Tourismus mit sich bringen. Auch Kinder, die den ehemaligen Radweg als Schulweg nutzen, oder einheimische Radfahrer können davon profi tieren. Derzeit führt der Weg ins Stadtzentrum nur über die vielbefahrene Bundesstraße B 158. Vergangene Woche Freitag war Brandenburgs Agrarund Umweltminister Jörg Vogelsänger in Werneuchen, um die Finanzierung für das Vorhaben zu sichern. Er übergab einen Fördermittelbescheid in Höhe von 391.000 Euro an Werneuchens Bürgermeister Burkhard Horn. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raums (Leader), EU- und Landesmitteln. Insgesamt kostet das Vorhaben rund 530.000 Euro. 25 Prozent muss die Stadt aus Eigenmitteln aufbringen. Horn freut sich über die fi nanzielle Zuwendung des Ministeriums. „Das Projekt ist seit fünf Jahren im Gespräch und auf jedem Dorffest in Hirschfelde werde ich danach gefragt“, sagt der Bürgermeister während des Besuchs aus Potsdam. Die Ortsverbindung wurde Mitte der 1930er Jahre gekappt, weil eine Jagdfl iegerschule und ein Flugplatz gebaut wurden. Entlang der ehemaligen Verbindungsstraße wurde ein Wall errichtet, der das Flugplatzgelände nach Norden hin abgrenzt. Zwischen dem Wall und dem Rollfeld befi nden sich Shelteranlagen, die sich teilweise in kommunaler Hand befi nden. Vom Weg ist derzeit nur noch ansatzweise ein unbefestigtes Stück erkennbar. Die alte Ortsverbindung wird auf einer Länge von einem Kilometer und in einer Breite von zweieinhalb Metern als Asphaltweg ausgebaut. Derzeit werden mit der Kampfmittelbeseitigung und der Freilegung überwucherter Flächen vorbereitende Maßnahmen getroffen. Nachdem Anfang nächsten Jahres einige alte Objekte abgerissen werden, soll es mit dem Bau des Weges im Februar 2017 losgehen. Der Werneuchener Alfred Schulz freut sich schon auf den neuen Rad- und Wanderweg. Er ist täglich rund sieben bis acht Kilometer mit dem Rad unterwegs und kann es kaum erwarten, den neuen Weg zu nutzen. „Es ist toll, dass es so etwas gibt“, sagt er im Hinblick auf die Fördermittel des Agrar- und Umweltministeriums. Im Radwegkonzept der Barnimer Feldmark ist der Abschnitt zwischen Hirschfelde und Werneuchen derzeit als Mängelstrecke ausgewiesen. Das wird sich durch den Lückenschluss ändern. Nach seinem Besuch in Werneuchen reisten Vogelsänger und die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller nach Biesenthal weiter. Der Minister übergab dort einen Fördermittelbescheid für die Gestaltung des Ortseingangs der Stadt. Dafür sollen rund 90.000 Euro investiert werden. 64.600 Euro kommen davon aus EU- und Landesmitteln. Mit dem Geld soll der südliche Ortseingang umgestaltet werden. Dabei werden geordnete Fahrwege, Pkw-Stellplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen. Weiterhin ist vorgesehen, Sitzgruppen und Infotafeln aufzustellen sowie Gehölze zu pfl anzen. Da der südliche Ortseingang direkt an den Radweg Berlin-Usedom grenzt, ist die Gestaltung dieses Bereichs auch ein Beitrag zur Verbesserung touristischer Angebote in der Region.

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