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Genehmigung für die Verdichtung des Windparks erteilt

2 Windräder für Rehfelde

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Beitrag: 2 Windräder für Rehfelde

Datum: 09.11.2016

Durch die Windkraft soll sich Rehfelde weitgehend selbst versorgen, dieser Meinung sind die Mitglieder der Rehfelde-EigenEnergie eG. Seit Langem planen sie die Lücke im schon bestehenden Windpark zwischen den Ortsteilen Werder und Zinndorf zu schließen. Die 2 neuen Windräder sollen dann quasi die Gemeinde mit Strom versorgen. Die Genehmigung für den Bau der beiden Windenergieanlage wurde nun vom Landesamt für Umwelt erteilt. Wenn es nach der Rehfelde EigenEnergie eG geht, soll sich die Gemeinde in Märkisch-Oderland demnächst selbst mit Energie versorgen. Dies soll durch zwei neue Windenergieanlagen im bestehenden Windpark Werder-Zinndorf geschehen. Während die 28 Windräder sich zur Zeit für den Strom anderer drehen, soll die von den geplanten Anlagen erzeugte Energie ausschließlich der Gemeinde zu gute kommen. Die beiden Windräder sollen den Windpark nicht erweitern, es wird lediglich eine Lücke zwischen bisherigen Anlagen geschlossen. Natürlich hat das Projekt nicht nur Beführworter, die geplanten Windräder stoßen auch auf Gegenwind. Die Gegner stören sich aber vor allem an der Höhe der neuen Anlagen, denn mit einer Gesamthöhe einschließlich Rotor werden diese 199 Meter erreichen und sind damit über 70 Meter größer als die bisherigen Anlagen. Laut der Genossenschaft soll die Höhe jedoch durch die größere Entfernung zum Wohngebiet zu keinen größeren Belästigungen führen. Natürlich kann die von der zukünftigen Bürgerwindkraftanlage erzeugte Energie nicht direkt in die Rehfelder Haushalte geleitet werden, dies soll nach wie vor über einen bestehenden Energieversorger geschehen. Jede der beiden Anlagen soll etwa 7.000 Megawattstunden pro Jahr an Energie produzieren, damit sei laut der Genossenschaft der Bedarf in Rehfelde mehr als gedeckt. Bevor die Windräder aber gebaut werden können muss erst noch die Finanzierung geklärt werden. Über Einzelheiten wird am Donnerstag um 19 Uhr im Rehfelder Bürgerzentrum informiert. Wenn alles wie geplant verläuft sollen die Windkraftanlagen schon Mitte 2017 in Betrieb genommen werden. Bericht/Kamera/Schnitt: Klaas Martin

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