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Projekt PankeBogen - Bernau als Alternative für urbane Menschen

Altes Heeresbekleidungsnebenamt wird zum Vitalquartier

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Beitrag: Altes Heeresbekleidungsnebenamt wird zum Vitalquartier

Datum: 24.11.2016
Rubrik: Gesellschaft

Auf dem 20 Hektar großen Gelände des ehemaligen Heeresbekleidungsamtes am Schönfelder Weg sollen in den nächsten Jahren rund 600 neue Wohneinheiten entstehen. Mit zahlreichen Vertretern der Stadt, aber auch Verbänden, Vereinen und Anwohnern, feierte man in dieser Woche den offiziellen Baustart des Projektes "PankeBogen" , das derzeit wohl zu den größten Wohnungsbauvorhaben im Land Brandenburg zählen dürfte. Die Nachfrage der Kaufinteressenten ist bereits jetzt sehr groß.

Seit dem Abzug der sowjetischen Truppen 1994, steht es leer, das ehemaligen Heeresbekleidungsamt zwischen Schönfelder Weg und Albertshofer Chaussee. Immer wieder gab es Bestrebungen die Gebäude mit neuen Ideen wiederzubeleben. Doch tatsächlich realisiert, wurde mangels eines Investors nichts. Das hat sich nun geändert. Die Nordland GmbH aus Magdeburg, plant hier bereits die Fertigstellung der ersten von rund 600 Wohnungen bis zum Jahr 2018. Mit zahlreichen Vertretern der städtischen Gesellschaften, von Verbänden und Vereinen, Stadtverordneten aber auch Anwohnern, feierte man in dieser Woche den offiziellen Baustart des Projektes "PankeBogen" . Nach ein paar einleitenden Worten durch Bürgermeister André Stahl, Landrat Bodo Ihrke und Investor Gerald Breschke, folgte die symbolischen Grundsteinlegung. Für die Stadt Bernau ist dieser Tag im Hinblick auf den angespannten Wohnungsmarkt ein besonders angenehmer. Im Anschluss an die Grundsteinlegung stellte Projektinitiator Ralf Born das Wohn- und Marketingkonzept für die zukünftige Wohnanlage vor. Mit einem beispiellosen Quartierskonzept das zahlreiche Sportangebote bietet, darunter Trainingsrouten von 3–33 km oder Cross-Fit Pfade , über unbegrenzte Erholung an einem der 7 Badeseen im Umkreis, wirbt der Projektinitiator auch mit einer besonders innovativen Idee. Eine Quartiers-App eigens für den Wohnkomplex entwickelt, soll zum einen die Bewohner des neuen Stadtteils miteinander vernetzen, aber auch eine Vernetzung mit der Stadt insgesamt befördern. Mit mehr als 600 Wohnungen in einer Größe von 42-157 m2, einem Quadratmeterpreis von rund 7.10 € und einer Erreichbarkeit Berlins in nur 20 min, soll hier ein 'Vitalquartier für urbane Menschen' entstehen. Die Nachfrage der Kaufinteressenten ist bereits jetzt sehr groß:Der zu erwartende Zuzug neuer Bürger bedeutet aber auch für die Stadt, in die Infrastruktur zu investieren. Dann heißt es neue Straßen, neue Kitas und neue Schulen zu bauen.

Bericht/Kamera/Schnitt: Katja Altmann

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