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Sieger des Architektenwettbewerbs zur Grundschulerweiterung vorgestellt

Mit dem Entwurf ist erster Schritt getan

Datum: 16.02.2017

Petershagen/Eggersdorf (km/sd). Bereits am 16. Januar 2017 wurde der Sieger des Realisierungswettbewerbs zur Erweiterung der Petershagener Grundschule Am Dorfanger ausgewählt. Aus 20 Teilnehmern kristallisierte sich das Berliner Architektenbüro „huber staudt architekten" als Gewinner heraus. In der Petershagener Giebelseehalle waren bis Freitag, den 17. Februar, alle Entwürfe in einer Ausstellung zu sehen.
Zur Eröffnung am Mittwochabend, dem 8. Februar 2017, stellte der Wettbewerbssieger noch einmal die Pläne vor. Notwendig wird der Erweiterungsbau durch den starken Bevölkerungszuwachs. Bauamtsleiterin Carmen Schiene verweist auf seit Jahren anhaltenden großen Zuzug, auch innerhalb der Gemeinde und steigende Geburtenzahlen. Als Konsequenz gibt es bereits die letzten Jahre schon teils „sehr volle Klassen". Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde beschlossen, die Grundschule zu einer Vierzügigkeit zu erweitern.
Was die Bauform des Erweiterungsbaus und die Wahl der Materialien angeht, gab es sehr unterschiedliche Pläne. Der Sieger des Wettbewerbs indes kam auch bei den zukünftigen Nutzern des Gebäudes gut an, wie Schulleiterin Dagmar Schröder bestätigt. Von den vielfältigen Entwürfen begeistert, hatte jeder Entwurf besondere Vorteile. Dass auch die Schulleitung für den letztlichen Siegerentwurf stimmte, hat aber noch andere Gründe: „Es passt sich in das vorhandene Objekt rein und die Räumlichkeiten, die wir uns wünschen, sind besonders gut erfüllt, sodass wir erwarten, dass dieses Gebäude eine sehr hohe Aufenthaltsqualität hat", so Schröder.
Seit fast einem Jahr steht auf dem Gelände der Grundschule ein Container-Komplex als Behelfslösung für den Platzmangel. Mit dem neuen Grundschulzentrum Am Dorfanger sollen diese Probleme dann verschwinden. Eine Herausforderung für die Architekten war es, den Neubau sowohl den Bestandsgebäuden als auch der dörflichen Struktur anzupassen. Joachim Staudt ist sich sicher, mit dem zweigeschossigen Entwurf „genau den richtigen Maßstab getroffen" zu haben. Darüber hinaus verweist er auf den neuen Eingangsbereich, der auch außerhalb des Schulbetriebs als öffentlicher Platz für die Gemeinde funktionieren kann. Nicht zuletzt aufgrund sehr kurzer Wege sollen Schule und Hort künftig sehr eng zusammenarbeiten können. Dabei ist der bestehende Bau vollkommen in den Neubau integriert und mit diesem auch verbunden.
Jetzt fängt die Arbeit aber erst richtig an, denn das Architektenbüro hat zwar den Wettbewerb gewonnen, ob aber auch die Umsetzung diese Plans erfolgt, steht noch nicht fest. So müssen neben Kostenfragen auch Material, Gestaltung und Nachhaltigkeit geklärt werden, bis die Gemeindeverwaltung auch den Auftrag vergeben kann. Die vorgeschlagene Fasade aus vorgewittertem Holz ist beispielsweise besonders kostengünstig, natürlich und nachhaltig, da es praktisch keiner Pflege bedarf. Nicht nur Joachim Staudt ist überzeugt, dass die Herausforderungen nun sehr gut zu meistern sind.
Der Lokalfernsehsender ODF war bei der Ausstellungseröffnung dabei und hat mit Vertetern der Gemeinde und Schule, aber auch den Architekten gesprochen, einfach den QR-Code per Smartphone einscannen und direkt den Beitrag ansehen.

BU: So könnte der Erweiterungsbau der Petershagener Grundschule am Dorfanger aussehen, wenn es nach den Plänen der Architekten geht.          Foto: huber staudt architekten
 

 

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