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Junge Helfer aus der Ukraine besuchen Lobetal

Team „Smile“

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Beitrag: Team „Smile“

Datum: 28.08.2017
Rubrik: Gesellschaft

2014 begann die Annexion der Krim durch Russland. Seither reißen die Auseinandersetzungen der Ukraine und Russland nicht ab. Gerade in der Grenzregion zu Russland kommt es zu Konflikten zwischen den prorussischen Separatisten und dem ukrainischen Militär. Leidtragende dieser Unruhen sind oft Kinder. Das Team „Smile“ aus der Ukraine hat es sich als Ziel gesetzt zu helfen. Letzte Woche hatten die jungen Helfer die Gelegenheit, die Ukrainehilfe in Lobetal zu besuchen und den Anfang der Hilfskette kennenzulernen.

Letzte Woche hatte die Ukraine Hilfe in Lobetal Besuch von 16 jungen Leuten aus der Ukraine. Das so genannte Team „Smile“ besteht aus jungen Menschen von vier verschiedenen Kirchen der Stadt Druzhkovka, die den Krieg selbst hautnah miterlebt haben. Fast alle von ihnen haben selbst Freunde, Bekannte und Nachbarn in den Gefechten verloren. Sie engagieren sich jetzt in ihrer Heimat für die Kinder, die wie so oft die hauptleidtragenden des Krieges sind. So veranstalten sie Sportfeste, Ferienlager und Kinderprogramme, fahren in Kinderheime an der Frontlinie, nehmen sich Zeit für sie und verteilen Spenden und Süßigkeiten, um den Krieg zumindest kurzzeitig vergessen zu machen und die Not der Kinder ein wenig zu lindern.
Warum in Lobetal: Da die jungen Helfer vom Team Smile unbedingt mal sehen wollten wo die Hilfe beginnt die sie erreicht, kam die Idee auf, den Ursprung der Hilfslieferungen zu besuchen. Also den Ort, wo die Hilfsgüter gesammelt und verladen werden, einen Eindruck von der Arbeit zu bekommen, die so ein Hilfstransport mit sich bringt und natürlich auch die Menschen die dahinterstehen kennenzulernen.
Und so haben alle fleißig mit angepackt und die Spenden gesichtet, sortiert, verpackt, gewogen und gestapelt damit der nächste Hilfstransport schon bald starten kann. Es sind aber nicht nur die Helfer in Lobetal oder die Menschen vom Team „Smile“ die den Kindern in den Kriegsgebieten der Ukraine helfen können. Jeder kann sich mit einer Spende, und sei sie noch so klein, an der dringend benötigten Hilfe beteiligen.
Zur Zeit gehen monatlich 2 bis 3 Hilfstransporte von Lobetal aus in die Ukraine. Und solange sich die Lage vor Ort nicht gebessert hat soll diese humanitäre Hilfe aufrecht erhalten werden. Das setzt natürlich auch voraus, das weiterhin viele Spenden bei der Ukrainehilfe in Lobetal eingehen, wo sie dankend angenommen werden.

Bericht/Kamera/Schnitt: Jan Mader

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