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Partizipative Kunstinstallation auf dem Campus des OSZ I

„Bauhaus“ erleben und verstehen

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Beitrag: „Bauhaus“ erleben und verstehen

Datum: 18.09.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Identifikation mit dem eigenen Schulgelände stand am Freitag für die Schülerinnen und Schüler des OSZ I auf dem Plan. Schließlich ist das Bauhausdenkmal auf dem Campusgelände Weltkulturerbe.

Für Andrea Scholz und Karla Scukolski etwas, worauf man durchaus stolz sein kann. Daher wird das Thema „Bauhaus“ seit jeher den Schülern in Form von besonderen Projekten nahgebracht. Jüngst kam auch der Kontakt zu den Künstlern, die sich für das Klangkollektiv verantwortlich zeigen Das Klangkollektiv ist bereits die 3. Projekt-Iteration, die aus einer Kooperation mit dem Heimatmuseum Bernau entspringt. „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ lautet der Titel der partizipativen Kunstinstallation. Dabei standen immer besondere Architekturen der Umgebung und ihre Bedeutungen im Vordergrund Ausgangspunkt war auch hier die Aufklärung der Schüler über das Bauhaus, seine Bedeutung und Geschichte. Hier wurde alles gemeinsam mit den Schülern erarbeitet. Die genaue Idee des Klangkollektivs, in der Form in der es schliesslich auch umgesetzt wurde, wurde durch die Ansichtend es Bauhaus-Direktors Hannes Meyer inspiriert. Ein technik-affiner Mensch, bei dem, Bauhaus-typisch, die Form der Funktion und nicht unbedingt dem Stil folgte. Seine Architektur sollte die Kollektivierung fordern. Besondere Bedeutung schrieb er in seinem Manifest dem Telefon zu. In der Installation sollte nun das Smartphone als Werkzeug für eine lokale Kollektivierung eingesetzt werden.

Die Schüler erwiesen sich als interessierte Rezipienten und waren mit viel Freude bei der Sache. Das 4. und letzte Projekt der Reihe trägt den Titel „Traumstadt“ und erfährt im Frühjahr kommenden Jahres seine Realisierung.

 

Kamera: Jan Mader

Bericht/Schnitt: Thomas Hinkel

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