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ABC-Schützen aus Grüntal bekamen praktische Tipps für den täglichen Schulweg / Busschule zum 16. Mal in ländlichen Gebieten des Barnims

Sicheres Busfahren will gelernt sein

Datum: 21.09.2017

Grüntal (fw). Jeden Tag müssen viele Erstklässler, die in ländlichen Regionen leben, den Bus zur Schule nehmen. Gerade auf ABC-Schützen prasseln dabei viele neue Eindrücke ein. Sie tauschen den Kindergarten gegen die Grundschule und müssen daher auch einen anderen Weg zurücklegen. Da nicht alle Eltern die Zeit haben, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, müssen sie mit dem Bus dort hinfahren. Auch eine Neuerung, an die sie sich gewöhnen müssen. Um ihnen die ersten Erfahrungen des Busfahrens allein und ohne ihre Eltern zu erleichtern, bieten die Polizei und die Barnimer Busgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Barnim und der Kreisverkehrswacht Barnim die Busschule an. Dabei wird dem Nachwuchs beigebracht, worauf bei der Fahrt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zu achten ist. Am Montag dieser Woche startete die Präventionsmaßnahme nun an der Grundschule in Grüntal. Dorthin kommen täglich nicht nur Kinder aus der Gemeinde, sondern auch aus Melchow, Tempelfelde, Trampe, Grüntal, Rüdnitz, Tuchen- Klobbicke und Biesenthal. Polizei-Oberkommissar Frank Preuß zeigte den Erstklässlern, wie die Bushaltestelle aussieht, worauf zu achten ist, wenn man dort wartet und wie man richtig ein- und aussteigt. Insgesamt 47 Schüler aus vier Flex-Klassen nahmen daran teil und haben eine Menge neues Wissen gesammelt. Auch eine Fahrt im Bus stand natürlich auf dem Programm. Dabei erklärte ihnen Busfahrer Jörg Raeck wie der Stopp-Knopf betätigt wird, was der rote Hammer für eine Bedeutung hat und dass die Kleinen auch auf unvorbereitete, verkehrsbedingte Stopps eingerichtet sein müssen. Die Grüntaler Schule macht jedes Jahr bei diesem Projekt mit. Darüber, dass die Schüler dazu die Gelegenheit bekommen, freut sich die kommissarische Schulleiterin Annette Villain. „Es ist eine wichtige Aktion, da uns die Sicherheit der Schüler natürlich sehr am Herzen liegt“, sagte sie. Wenn die Schüler nach Schulschluss nach Hause fahren, werden sie mindestens von einem Lehrer an die Bushaltestelle begleitet, aber wenn sie in ihrem Heimatort morgens ein- und nachmittags aussteigen, sind sie auf sich selbst gestellt. Daher würde sich die Teilnahme lohnen. Für Frank Preuß, der im Sachbereich Prävention der Polizei tätig ist, ist es wichtig, dass die jungen Schüler bei diesem Thema „an die Hand“ genommen werden. Zwar können präventive Maßnahmen nur auf eventuelle Gefahren aufmerksam machen, aber er ist sich sicher, dass dadurch der eine oder andere Unfall verhindert wird. So war er die gesamte Woche damit beschäftigt, Grundschülern im Barnim das Busfahren „beizubringen“. Neben der Schule in Grüntal wurden auch ABC-Schützen in Oderberg, Joachimsthal, Britz, Finowfurt, Lichterfelde, Basdorf, Werneuchen, Groß Schönebeck, Marienwerder und Schwanebeck mit dem Busfahren vertraut gemacht. Anfang nächster Woche fi nden zwei weitere Durchgänge in Blumberg statt. Die Busschule wird in diesem Jahr an insgesamt zwölf von 29 Schulen mit Erstklässlern im ganzen Landkreis angeboten.
Als Fernsehbeitrag auf: www.odf-tv.de

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