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Eröffnungsfeier in der Brandenburgklinik

Komfortstation

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Beitrag: Komfortstation

Datum: 05.10.2017
Rubrik: Gesellschaft

In der nahe Bernau liegenden Brandenburgklinik ist vergangene Woche die so genannte Komfortstation feierlich eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland sind der Einladung gefolgt um sich über das Konzept und das Angebot der Komfortstation zu informieren. Die Eröffnungsreden haben der Geschäftsführer der Michels Kliniken Kai-Uwe Michels, der ärztliche Direktor der Brandenburgklinik Prof. Dr. Michael Jöbges sowie Bernaus Bürgermeister Andre Stahl gehalten. Dabei erläuterten sie auch, wo die Leistungen der Brandenburgklinik einsetzen und wo noch ein Bedarf für die Patienten besteht. Die Brandenburgklinik bietet bereits seit 27 Jahren erfolgreich Leistungen der medizinischen Rehabilitation an. Dabei kooperiert die Klinik eng mit den großen Berliner Krankenhäusern, welche die Patienten in der Akutphase betreuen. Die Krankenhäuser haben sich in vergangener Zeit zunehmend auch Patienten aus dem Ausland geöffnet und eigene Komfortstationen gegründet. Damit die Patienten in der anschließend einsetzenden Rehaphase den gleichen Komfort genießen können, ist die Komfortstation der Brandenburgklinik entstanden. Hier sind selbstverständlich nicht nur Patienten aus dem Ausland willkommen, sondern alle privat und gesetzlich Krankenversicherte. Nach den Eröffnungsreden wurde dann das obligatorische Eröffnungsband zerschnitten und die Besucher konnten sich bei einem Rundgang persönlich ein Bild von der neu geschaffenen Station zu machen. Auf der Komfortstation der Brandenburgklinik sind Rehabilitations- und Hotelleistungen eng verzahnt. Die Patienten genießen einen Service auf gehobenen Hotelniveau in großzügigen Einzelzimmern mit eigenem Badezimmer und exklusiven Ausstattungsdetails, wie zum Beispiel kostenfreien W-Lan, internationalen und regionalen Tageszeitungen, elektrisch verstellbaren Komfortbetten und eigener Terrasse, um nur einige zu nennen. Außerdem gibt es eine internationale Menüauswahl vom Frühstück, Lunch, kleinen Snacks bis hin zum Abendessen, um den unterschiedlichen Geschmäckern und kulturellen Gepflogenheiten der internationalen Patienten gerecht zu werden. Das stellt natürlich auch höhere Anforderungen an das Personal der Komfortstation, wie Lina Neumaier vom Gästemanagement erklärt: Bei allem Komfort in der Unterbringung werden die Patienten der Brandenburgklinik natürlich auch nach neuesten rehabilitationswissenschaftlichen Kenntnissen behandelt. Hierbei kommt auch neueste Technik zum Einsatz, wie zum Beispiel der Gehroboter ekso GT, der freundlicherweise von einem Patienten für die Besucher vorgeführt wurde. Hierbei handelt es sich um ein externes Skelett, das den Patienten hilft, deren Beine zu schwach zum Stehen und Laufen sind. Dabei übernimmt das Gerät nicht das Laufen an sich, sondern unterstützt den Träger in seinen Bewegungen. Die Hauptarbeit erledigt der Patient selbst. Der Roboter steuert die restliche Kraft bei, die zum Bewegen nötig ist. Dabei wird das Gerät durch Handbewegungen und Gewichtverlagerung gesteuert. Sensoren berechnen in Echtzeit die Absichten des Nutzers. Der Roboter berechnet dabei die Bewegung und führt sie entsprechend aus. Wie das Angebot einer Komfortstation von den Patienten angenommen wird, kann man jetzt natürlich noch nicht beantworten. Der Geschäftsführer der Michels Klinken, Kai-Uwe Michels zeigt sich aber zuversichtlich. Für den Fall, dass die Nachfrage an Plätzen auf der Komfortstation das Angebot übersteigt, steht aber noch Erweiterungspotential zur Verfügung. Erste Baumaßnahmen sind bereits jetzt schon in konkreter Planung. Aber auch Begleitpersonen der Patienten müssen auf den gewünschten Komfort nicht verzichten. Für sie stehen die Hotelzimmer in den Gästehäusern der Waldresidenz zur Verfügung.

Bericht, Kamera, Schnitt: Jan Mader

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