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Viertes Gala-Konzert des Landespolizeiorchesters für Martin-Heinze-Fonds

Musicalhits zum Spendenrekord

Datum: 20.10.2017
Rubrik: Gesellschaft

Strausberg (sd). Bei der nunmehr vierten Auflage des „Herbstfeuers" bestätigte sich, dass das Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters für immer mehr Menschen ein fester Termin geworden ist. Zudem konnte mit diesem Dankeskonzert kürzlich ein neuer Rekord an Spendeneinnahmen für den Martin-Heinze-Fonds generiert werden.
Unter dem Motto „Alles Musical - Die schönsten Highlights aus fünf Jahrzehnten Musical" spielten die mehr als 40 Mitglieder des Landespolizeiorchesters Brandenburg im voll besetzten Saal des Campus Bundeswehr auf. Mit einem Kontrabass und einem breitgefächerten Repertoire ist das Orchester in dieser Zusammenstellung wohl landesweit einzigartig.
Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger – insgesamt über 660 Gäste kamen. In erster Linie eine Benefizveranstaltung, ist das Konzert gleichzeitig ein Dank an alle Partner der Polizei und soll die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch bieten, wie Organisator Polizeioberkommissar Sebastian Thon erklärt. Schon etwa zwei Wochen vor dem Termin gab es noch Platzanfragen, die aufgrund begrenzter Kapazitäten abgelehnt werden mussten.
Inspektionsleiter Sven Brandau dankte in seinen Grußworten sowohl seinen Kollegen, die eigens ein Organisationsteam gebildet haben, als auch Vertretern der Bundeswehr, die die Räume zur Verfügung stellten. Unter den Gästen saßen auch Stadtverordnete, Gemeindevertreter, Bürgermeister, Sparkassen-Mitarbeiter und viele andere, denen Brandau für die gute Zusammenarbeit dankte.
Besonders freute Sebastian Thon sich an diesem Abend, rund 50 Vertreter der Sicherheitspartnerschaften aus Birkenstein, Wriezen, Hönow und Vogelsdorf begrüßen zu dürfen. „Seit drei Jahren arbeiten wir sehr erfolgreich mit dem Oberstufenzentrum (OSZ) in Strausberg zusammen. Während uns die Schüler am Einlass und an der Garderobe unterstützen, erhalten sie auch wichtige Erfahrungen für ihre Ausbildung", ergänzt Thon. Die Zusammenarbeit wird auf beiden Seiten gelobt.
Von „Glöckner von Notre-Dame", „Wicked", „Cabaret", „Mary Poppins" und „Tanz der Vampire" bis „Lady Marmelade" aus „Moulin Rouge" und einem Abba-Medley reichte die abwechslungsreiche Spanne des Programms. Getreu dem Motto streifte Moderator Thomas Petersdorf, teils kostümiert, durch Ereignisse des letzten halben Jahrhunderts. Von Oderflut und „falsche Fünfziger" über lustig und nachdenklich bis manchmal auch etwas persönlich.
Im Foyer nutzten Vertreter des Martin-Heinze-Fonds vor und nach dem Konzert sowie in der Pause die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren und um Spenden zu werben. Benannt nach dem ersten Polizisten in Brandenburg, der in Ausübung seines Dienstes getötet wurde. Erst Anfang dieses Jahres rückte die Arbeit des Fonds, nämlich die Unterstützung Hinterbliebener getöteter Polizisten in den Fokus: Mit einer beispiellosen Spendenaktion konnten so die Familien der im Februar von Jan G. in Müllrose getöteten Beamten unterstützt werden. „Das war die größter Sammlung dieses Jahr. Mit den Geldern können wir den Familien erheblich weiterhelfen", berichtet Hauptkommissar Heiko Beyer von der Stiftungskoordination. Neben solchen Veranstaltungen nutzen die Stiftungsvertreter ungefähr 15 bis 20 öffentliche Events im Jahr, um für ihre wichtige Sache um Unterstützung zu werben.
Auch am Konzertabend füllte sich die Spendenbox zusehends. Letztes Jahr wurde mit rund 3.000 Euro ein Rekord erreicht. Umso mehr freute sich Stiftungskoordinator Ullrich Papperitz jetzt, für dieses Jahr einen Spendenertrag von sogar 3.900 Euro verkünden zu können.
Weitere Informationen auch unter www.martin-heinze-fonds.de.

BU: Sängerin Eileen Manneck verlieh dem Spiel des Orchesters unter Leitung von Christian Köhler eine klangvolle Untermalung.     Foto: BAB/sd
 

 

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