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Neue Ausbildungsmethode bei Rettungsdienst Barnim

Simulierte Notfälle

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Beitrag: Simulierte Notfälle

Datum: 09.11.2017
Rubrik: Gesellschaft

Vom Rettungsdienst wünschen wir uns fachliche Kompetenz. Auch wenn wir ihn hoffentlich nicht brauchen. Doch zu einer guten Erstversorgung gehört noch mehr. Deswegen werden die Mitarbeiter des Rettungsdienstes Barnim mit einer neuen Methode geschult.
Bei einem medizinischen Notfall rufen wir in der Regel den Rettungsdienst. Im Landkreis Barnim sollen die Mitarbeiter mittels eines Simulationspuppe, die sprechen, jammern und deren Herz schlagen kann, noch besser ausgebildet werden.
Die fachliche Kompetenz der Notärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter ist entscheidend für eine gelungene Erstversorgung. Ihre Kommunikation untereinander ist aber mindestens genauso wichtig.
Das Crew Ressource Management schult die nicht-technischen und nicht-medizinischen Fertigkeiten. Es geht vielmehr um die Kooperation, situative Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung und das Führungsverhalten und die dazugehörige Kommunikation. Risiken die auf Grund menschlichen Fehlverhaltens entstehen, sollen so reduziert werden. Mittels der Videoanalyse können die Ärzte, Sanitäter und Assistenten selbst sehen und erkennen, wo Verbesserungsbedarf besteht.
Trotz zahlreicher Schulungen der Kommunikation und technischer und medizinischer Fähigkeiten wissen die Notfallsanitäter um die Herausforderung jedes einzelnen Notfalls.
Mit diesem Wissen fällt es vielleicht leichter, in der nächsten Notsituation Ruhe zu bewahren und sich auf den Rettungsdienst zu verlassen.

Bericht/Kamera/Schnitt: Carolin Aßmann

 
 

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