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Ausbau zu einer Hauptanschließungsstraße

Kriemhildstraße

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Beitrag: Kriemhildstraße

Datum: 23.11.2017

In Bernau soll eine ruhige Anliegerstraße zu einer Haupterschließungsstraße ausgebaut werden. Dagegen regt sich bei den Anwohnern naturgemäß Widerstand. Ob ihre Bedenken gegen den Ausbau bei den zuständigen Behörden Gehör finden bleibt allerdings fraglich.

Die Kriemhildstraße in Bernau ist eine ruhige Anliegerstraße. Mit der kleinen Ausnahme, dass hier jeden Morgen das Chaos ausbricht, wenn die Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, die direkt an der Kriemhildstraße liegt. Die Straße ist nicht ausgebaut, es gibt keine Fahrbahnmarkierungen, Fußwege oder ausgewiesene Parkplätze. Und so wird halt angehalten, wo gerade Platz ist und die Kinder müssen versuchen, möglichst unbeschadet durch den ungeregelten Verkehr das rettende Schulgelände zu erreichen. Das Problem ist von der Stadt durchaus erkannt worden. Ende September ist ein Antrag auf Ausbau der Kriemhildstraße an die Stadtverordnetenversammlung Bernau eingereicht worden. Mit dem Ausbau soll die Schulwegsicherung gewährleistet werden. Allerdings soll die Kriemhildstraße im Zuge des Ausbaus auch zu einer Haupterschließungsstraße werden, wogegen sich bei den Anwohnern Widerstand regt.
Bernaus Bürgermeister André Stahl äußert dagegen Bedenken die Kriemhildstraße weiterhin als Sackgasse zu belassen.
Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner ist die zu erwartende Zunahme des Lieferverkehrs in das angrenzende Gewerbegebiet, verbunden mit der Sorge, dass der neu gebaute Naturspielplatz nicht mehr gefahrlos von den Kindern besucht werden kann.
Natürlich würde sich der eher dörfliche Charakter der Kriemhildstr. mit dem geplanten Ausbau stark verändern, denn um der neuen Straße Platz zu machen, müsste auch ein Naturgrundstück an der Börnicker Chaussee gerodet werden. Ob die auf dem Grundstück stehenden Ulmen den Ausbau noch stoppen können ist indes fraglich.

Bericht/Kamera/Schnitt: Jan Mader

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