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Einwohnerversammlung am nächsten Mittwoch stellt verschiedene Kreuzungsvarianten vor

Variante eins scheint sich durchzusetzen

Datum: 24.11.2017

Bad Freienwalde (ma). Am Mittwoch, dem 29. November 2017, werden um 18 Uhr im Rahmen einer Einwohnerversammlung in der Bad Freienwalder Konzerthalle die Kreuzungsvarianten auf der B 158 nach dem Brückenabriss präsentiert. Bereits an diesem Montag diskutierte der Bauausschuss der Stadt über die Planungs-Vorlagen. Mit drei Stimmen dafür, einer Gegenstimme und einer Enthaltung passierte die Vorlage den Ausschuss. In ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr, am 7. Dezember, sollen die Stadtverordneten beschließen, welche der Varianten gebaut werden soll. Der Antrag sieht vor, die sogenannte Variante eins (Kreisverkehr am Knotenpunkt B 158/Königstraße) als Grundlage für die weiterführende Planung zu beschließen. Seit August 2017 liegt die Voruntersuchung des Potsdamer Planungsbüro VIC GmbH zum Umbau der Verkehrsanlagen nach Abriss der Brücke vor. Neben der Null-Variante, die Verkehrslösung über die Brücke, liegen derzeit fünf weitere auf dem Tisch. Zwei Varianten untersuchten Szenarien, die reine Kreuzungen ohne Kreisverkehr darstellen. In die Planung sind die Ergebnisse eines zuvor durchgeführten Audits gefl ossen, dass die Ermittlung von möglichen Sicherheitsdefi ziten aus Sicht aller Verkehrsteilnehmer zum Inhalt hatte. Bis auf Variante 4.2 sei in den übrigen aufgrund der Flächeninanspruchnahme, der Abriss des Hauses Königstraße 26 und damit der Eingriff in Eigentumsverhältnisse unvermeidlich, heißt es in der Beschlussvorlage. Grundsätzlich soll die Gesundbrunnenstraße nicht an die B 158 angeschlossen werden. Die zu erwartenden schlechten Sichtbeziehungen ließen keinen sicheren Anschluss an die B 158 zu. Der Verkehr wird durch die Alte Berliner Straße an der Ambulanz vorbeigeführt. Der nördliche Teil der Gesundbrunnenstraße, an der ehemaligen Polizei, wird als Sackgasse geplant. Am Knotenpunkt mit der B 158, wird die Berliner Straße in den Varianten eins bis vier als Einmündung ausgebildet. Im Verlauf der B 158 ist eine Querungsinsel für Fußgänger vorgesehen. Für die gesamte Ortsdurchfahrt der B 158 ist ein einheitlicher Querschnitt mit acht Meter breiter Fahrbahn vorgesehen. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn, durch eine 1,50 Meter breite Schutzstreifenmarkierung geführt. Alle Varianten wurden einer Bewertung nach verschiedenen Kriterien und Wichtungen unterzogen. Als Ergebnis der Untersuchung wurde die Variante eins zur Beschlussfassung empfohlen. Neben der Bewertung in der Vergleichsmatrix seien vor allem der zu erwartende gute Verkehrsablauf und die Nachhaltigkeit dieser Planungslösung ausschlaggebend für die Wahl gewesen. Demnach stellen sich andere Varianten vor allem aus Sicht des Denkmalschutzes und des Städtebaus als problematisch dar. Die Kreuzungs-Varianten hätten starke Defi zite im Verkehrsablauf und würden eine Verschlechterung zum Bestand darstellen. Aus Sicht des Städtebaus und Denkmalschutzes waren sie am besten zu bewerten. Die Nullvariante punktet vor allem bei der verkehrlichen Beurteilung. Völlig inakzeptabel sei dagegen ihre Bewertung in Hinblick auf den Städtebau, heißt es aus dem Rathaus.

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