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Weihnachtsmarkt in der Altstadt zwischen Markt und Kirche

Kritik wurde aufgegriffen

Datum: 22.12.2017
Rubrik: Kunst & Kultur

Strausberg (sd). Nachdem vor allem in den sozialen Netzwerken der letztjährige Weihnachtsmarkt in der Strausberger Altstadt teils kontrovers diskutiert wurde, haben die Organisatoren vieles aufgegriffen und neu gestaltet, aber auch an Bewährtem festgehalten.
Konzentrierter und gleichzeitig offener wurde der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Strausberger Altstadt von Besuchern empfunden. Es wurde darauf geachtet, die Verkehrseinschränkungen durch Sperrungen so gering wie möglich zu halten. Etwa 600 Meter Lichterkette spannten sich über den Marktplatz, der von Buden flankiert wurde und vom großen Weihnachtsbaum zur Hauptbühne führte. „Wir haben alles etwas offener gehalten", erklärt Maurice Lindemann, der gemeinsam mit Citymanagerin Judith Borau und Partnern der Stadtverwaltung den Markt organisiert hat. Auch die Kirchengemeinde St. Marien beteiligte sich wieder kräftig an der Gestaltung. So führten die Lichter weiter zur Marien-Kirche, wo Streichelzoo, eine Bühne für Märchen- und Kindervorführungen sowie einige Buden und Stände aufgebaut waren. Von Freitag bis zum dritten Adventssonntag wurde hier abwechslungsreich die Zeit bis zum großen Fest verkürzt.
Dank Unterstützung der Stadtwerke und der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft konnten zwei Fahrgeschäfte angemietet werden, die für nur 50 Cent genutzt werden konnten. Der Erlös kam dabei der Kindernachsorgeklinik zugute. Beim traditionellen Stollenanschnitt mit der Bürgermeisterin am Samstag waren mehr als sechs Meter Stollen in weniger als einer halben Stunde vergriffen. Von Country-Tanz über einen Bariton aus Russland bis zu Kita-Auftritt und Märchenvorführungen wurde auf beiden Bühnen viel geboten.

BU: Andrang: Viele Gäste besuchten den diesjährigen Strausberger Weihnachtsmarkt.     Foto: BAB/sd
 

 

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