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Freiwillige Feuerwehr Bernau rückte zu vier Einsätzen aus, Barnimer Polizisten wurden achtmal verständigt / Nur Sachschäden zu beklagen

Relativ ruhige Silvesternacht für Barnimer Einsatzkräfte

Datum: 04.01.2018

Barnim (fw). Die Silvesternacht verlief für die Einsatzkräfte im Barnim relativ ruhig. Wie die Freiwillige Feuerwehr Bernau berichtet, wurden die Kameraden zu insgesamt vier Einsätzen gerufen. Den ersten silvesterbedingten Einsatz gab es noch am letzten Tag des alten Jahres. In einer Lobetaler Wohnstätte schlug gegen 17 Uhr die Brandmeldeanlage Alarm. Ursache dafür war laut Feuerwehrangaben Rauch von angebrannten Feuerwerkskörpern, der von draußen ins Haus zog und den Feuermelder zum Alarm veranlasste. Kurz nach Mitternacht war eine Hecke im Bernauer Ulmenring in Brand geraten. Die Anwohner schritten dabei aber selbst zur Tat und löschten den Brand, so dass die Einsatzkräfte nicht mehr tätig werden mussten. Kurz vor halb zwei Uhr nachts brannte in der Eberswalder Straße in Bernau ein Müllcontainer, der aber schnell gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand. Den letzten Einsatz gab es um kurz nach zwei Uhr an der Weißenseer Straße Ecke Breitscheidstraße. Dabei mussten Reste von abgebrannten Feuerwerksbatterien gelöscht werden. Der Barnimer Polizei wurden nach eigenen Angaben insgesamt acht Sachbeschädigungen durch Brände gemeldet. Am 31. Dezember 2017 brannte in der Schillerstraße in Panketal ein unter einem Carport stehender Opel komplett ab. Der Carport des Einfamilienhauses wurde dabei ebenfalls beschädigt. Die Brandursache wird noch untersucht. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Neben dem brennenden Müllcontainer in Bernau standen in Eberswalde zwei weitere Abfallbehälter dieser Art in Brand, meldet die Polizei. Auch Sperrmüll, der am Straßenrand abgestellt war, geriet in der Silvesternacht in Brand. Vorfälle dieser Art ereigneten sich sowohl in Eberswalde als auch in Ahrensfelde. Zu einem Angriff mit Körperverletzung durch Pyrotechnik kam es gegen 00.20 Uhr am Neujahrsmorgen. Wie die Polizeiinspektion Barnim mitteilt, wurde eine 49-jährige Eberswalderin im Brandenburgischen Viertel aus einer vierköpfi gen Personengruppe heraus mit Böllern beworfen. Dabei erlitt sie leichte Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Werner-Forßmann-Krankenhaus eingeliefert. Eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung wurde aufgenommen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Im Land Brandenburg kamen in der Silvesternacht allerdings auch zwei Menschen durch Feuerwerkskörper ums Leben. So ereigneten sich in Kleinmachnow als auch in Gusow-Platkow tödliche Unfälle.

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