Nachrichten - Kunst & Kultur

Sammelband mit Interviews und Berichten zum Jahresthema des Oderbruchmuseums Altranft präsentiert

Das Bruch und das Wasser

Datum: 25.01.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Altranft (ma). Das zweite Themenjahr des Oderbruchmuseums Altranft fand mit der Premiere des Werkstattbuches „Wasser“ in der vergangenen Woche seinen Abschluss. Wie schon im vorangegangenen Jahr präsentiert sich das zweite Themen-Buch in schlichtem Äußeren, mit Fotografi en und Texten, die einen Einblick in den Gegenstand der Untersuchungen des Museumsteams geben sollen. Dieses hatte sich ein Jahr lang auf den Weg gemacht, um Berichte und Ansichten von Bewohner, Zeitzeugen, Landwirten sowie Wasserbau- Experten zum Thema Wasser zu sammeln und zu refl ektieren. Ergänzt werden diese Berichte durch Portraitfotos des Fotografen Stefan Schick und Fotografi en wasserwirtschaftlicher Anlagen von Ulrich Seifert-Stühr. Mit der Buchpremiere im Schloss Altranft wolle man die Arbeit Revue passieren lassen und einen Schlusspunkt hinter das Jahresthema setzen, so Lars Fischer, einem der Projektleiter des Museums. Er sieht in dem Buch den redaktionellen Beitrag zum Jahresthema und ein zentrales Arbeitsinstrument für die Region. Tina Veihelmann, Almut Undisz, Gregor Weichardt und Kenneth Anders lasen bei der Veranstaltung aus ihren Interviews mit Akteuren aus dem Oderbruch vor. Viele Geschichten erzählen von der immerwährenden Bedrohung durch die Oder und demzufolge vom Schutz vor dem Hochwasser. Die Arbeit des Gewässer- und Deichverbandes Oderbruch wird beleuchtet, darüber hinaus geht es auch um Deichläufer, Biberjäger oder Landwirte, die in der Region mit vernässten Böden zu kämpfen haben. Bei den Ausführungen werden die kulturellen Zusammenhänge von Mensch, Arbeit, Natur und Wasser im Oderbruch besonders deutlich hervorgehoben. In einer Gesprächsrunde mit den etwa 70 Gästen der Buchvorstellung kamen die aktuellsten Probleme des Bruchs zur Sprache. Nach wie vor steht der Biber ganz vorn auf der Negativliste, dicht gefolgt von Befürchtungen vor der Industrialisierung der Landwirtschaft durch große Agrarkonzerne.

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