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Grundschule „Alex Wedding“ in Falkenberg erhält Fördermittel / Finanz-Staatssekretärin schaute sich vor Ort um

Investition in die Zukunft der Kinder

Datum: 08.02.2018

Falkenberg (ma). Die Brandenburgische Landesregierung hatte vor einigen Wochen entschieden, für Sanierung, Umbau und Erweiterung von Schulgebäuden in fi nanzschwachen Kommunen weitere 102 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Gegenwärtig läuft der sogenannte Beantragungszeitraum. Die Grundschule „Alex Wedding“ in Falkenberg erhielt 137.980 Euro aus diesem Programm für die Sanierung ihres Schulgebäudes. Finanz- Staatssekretärin Daniela Trochowski informierte sich in der vergangenen Woche bei der Schulleitung und kommunalen Vertretern über die damit beabsichtigten Maßnahmen. „Ich denke, dass es gut ist, sich die Dinge mal vor Ort anzuschauen und nicht vom grünen Tisch aus Gelder zu verteilen oder zu streichen“, begründete sie ihren Besuch. „Derzeit werden in der Schule 135 Kinder unterrichtet, mit steigender Tendenz“, informierte Schulleiter Willi Huwe die Staatssekretärin. Für das kommende Schuljahr gebe es bereits 43 Anmeldungen. Die Schule habe einen guten Ruf und sei in der Region beliebt. Er geht von zwei ersten Klassen im nächsten Jahr aus. Dadurch ergeben sich auch neue Bedarfe. „Wenn die Finanz-Staatssekretärin kommt, müssen wir einfach mal über Geld reden“, sagt er schmunzelnd. Trochowski hatte zwar keinen Fördermittelbescheid dabei, betonte aber, dass das Land dem Bund zwei Investitionspakete abgerungen habe. Das sei nicht einfach gewesen. Sie kritisierte das vor zehn Jahren beim Bund beschlossene Kooperationsverbot. Es verbietet dem Bund, Schulen fi nanziell direkt zu unterstützen. „Wir haben die Schule, die Kita und eine Turnhalle. Was wir leider nicht haben, ist ein Sportplatz an diesem Ort“, sagte der Direktor des Amtes Falkenberg- Höhe, Holger Horneffer, der ebenfalls beim Treffen dabei war. Die Turnhalle wurde in den vergangenen Jahren für 690.000 Euro saniert. Die hohen Kosten kamen durch diverse Aufl agen, die erfüllt werden mussten, zusammen. Die Außenanlagen seien in den Kosten noch nicht enthalten. Mit den 137.980 Euro, die die Schule erhält, soll das Brandschutzkonzept umgesetzt werden. „Das ist eine tolle Lösung“, freut sich Horneffer. „Es ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Brandschutzmaßnahmen kosten 260.000 Euro.“ Die eigenen Mittel der Gemeinde seien begrenzt, denn auch im Bereich Kita und zum Erhalt des Kulturhauses fehle Geld. Insgesamt gebe es einen Finanzbedarf in Höhe von 1,5 Millionen, von denen noch etwa 400.000 Euro offen seien. Für die Kita werden derzeit die Möglichkeiten für einen Anbau geprüft. „Wenn wir nicht in die Schulen und Kitas investieren, bricht in den Dörfern das letzte Stückchen Infrastruktur weg“, gab Holger Horneffer der Staatssekretärin mit auf den Weg. Bevor sich Trochowski wieder auf den Weg nach Potsdam machte, gab sie der 5. Klasse eine Unterrichtsstunde. Sie erklärte den Schülern, welche Aufgaben und Verantwortungen eine Staatssekretärin hat und beantwortete Fragen.

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