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Klimaschutzmanagerin Henriette Bauer stellte sich und ihre Vorhaben vor

Öko-Strom und LED-Beleuchtung

Datum: 08.02.2018

Bad Freienwalde/Wriezen (ma). Henriette Bauer ist seit August 2017 Klimaschutzmanagerin für die Städte Bad Freienwalde und Wriezen sowie für das Amt Barnim- Oderbruch. Nach dem überraschenden Weggang ihres Vorgängers Falko Wedekind hat sie die Position, die im Amt Barnim-Oderbruch angesiedelt ist, übernommen. Auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung stellte sie sich in Bad Freienwalde vor. Stadtverordnetenvorsteher Jörg Grundmann räumte ihr zu Beginn der Sitzung kurzerhand das Rederecht ein. „Ich bin Biologin und habe in Rostock studiert. Schon währenddessen habe ich mich mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigt“, erklärte die 25-Jährige. Nach der Uni hätte sie es allerdings wieder in ihre Heimat Reichenberg gezogen. Henriette Bauer gab einen kleinen Überblick über ihr Tätigkeitsfeld. Dazu gehört zum Beispiel die Umrüstung auf LED-Beleuchtung zur Einsparung von CO2-Emmisionen. Das würde nicht nur in der Straßenbeleuchtung eine Rolle spielen sondern auch in den Büros der Verwaltung. In einer kleinen Straße am Wriezener Hafen konnte bereits eine Einsparung nachgewiesen werden. Dort wurde 2017 nur noch ein Fünftel der ursprünglichen Energiemenge gebraucht. Auch in der Amtsverwaltung werden wöchentlich 100 Kilowattstunden eingespart. Bad Freienwalde hätte wie Wriezen einen Förderbescheid für Ladesäulen für Elektroautos erhalten, so die Klimaschutzmanagerin. Die Ausschreibungen würden laufen und sie hoffe, dass die Säulen noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Henriette Bauer begleitet auch die Strom-Ausschreibungen für 15 Gemeinden, Ämter und den Landkreis Märkisch-Oderland. Ab 2019 und 2020 sollen demnach alle kommunalen Liegenschaften nur noch mit Öko-Strom beliefert werden. Und nicht zuletzt sind die Netzwerkarbeit mit Akteuren der Region und die Umweltbildung Aufgabenbereiche der neuen Klimaschutzmanagerin. Jörg Grundmann bot an, Henriette Bauer zu vertiefenden Darstellungen des Klimaschutzes wieder zur Stadtverordnetenversammlung einzuladen.

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