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Bernau feiert den Basketball

Basketball-Geburtstag

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Beitrag: Basketball-Geburtstag

Datum: 12.02.2018
Rubrik: Vereinsleben

„Bernau feiert den Basketball“ – unter diesem Motto feierte der SSV Lok Bernau am Freitag seinen 60. Geburtstag. Die Erich-Wünsch Halle war stark besetzt. Viele ehemalige Spieler wohnten der Veranstaltung bei, ebenso wie Vertreter aus Politik und Wirtschaft, interessierte Gäste und Basketballfans. Wie es zu einem Geburtstag gehört, gab es auch Geschenke – unter anderem vom Kreissportbund Barnim. Ronald Kühn übergab einen 200 Euro Scheck an Lok-Vorstand Jörg Düring und lobte die Arbeit des Vereins, vor allem im Nachwuchsbereich. Die Cheerleader-Gruppe „Passion of Dance“ aus Zepernick sorgte mit ihrer Showeinlage nicht nur für Unterhaltung, sondern forderte auch zum Mitmachen auf. Vor, während und nach dem Buffet, das üppig war und vom „Restaurant Waldkater“ kam, gab es ausgiebig Zeit, über den Verein zu debattieren und sich auszutauschen. Die Anfänge der Bernauer Basketballer sind auf den Gründungsvater Erich Wünsch zurückzuführen. Er entdeckte die Sportart damals für die Stadt Bernau, weil er auf der Suche nach einem passenden Wintertraining für seine Leichtathleten war. Sein Interesse an dem Basketball-Sport ließ ihn nicht mehr los. Heute, 60 Jahre später, hat der Verein mehr als 500 Mitglieder. Die Profis im Männerbereich spielen aktuell in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Dort belegen sie derzeit den 4. Tabellenplatz, werden die Klasse in dieser Saison ganz sicher halten. Auf der Feier wurde am Freitag deutlich, welchen Stellenwert der Basketballverein derzeit in der Stadt hat. Nicht nur die Zahl der Besucher macht das deutlich, auch Lok-Vorstand Jörg Düring verdeutlicht es. Nach der Party bleibt nun aber nicht viel Zeit zum Ausruhen. Die Saison ist noch nicht vorbei. Am kommenden Samstag reisen die Bernauer zum Auswärtsspiel nach Essen. Highlight zum Saisonabschluss wird das letzte Heimspiel am 24. Februar sein. Dann empfängt die Lok mit den Basketballern vom FC Schalke 04 nicht nur einen namhaften Gegner, sondern auch den derzeitigen Tabellenführer. Nicht nur dafür wünscht der Vorstand viel Glück – sondern auch für die nächsten 60 Jahre.

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