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Robert Witzke neuer Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft

Neue Impulse für die Wirtschaft der Kurstadt

Datum: 15.02.2018

Bad Freienwalde (ma). Mit Blumen und Präsenten bedankte sich am Montag Bürgermeister Ralf Lehmann für die Arbeit der langjährigen Vorsitzenden der Wirtschaftsgemeinschaft Bad Freienwalde. Astrid Goschin stand bis vor zwei Wochen an der Spitze des 2010 gegründeten Unternehmer-Vereins. In dieser Woche gab es nun die offi zielle Übergabe an ihren Nachfolger Robert Witzke. Der Apotheker nutzte den Pressetermin, um Einblicke in das Programm für dieses Jahr zu geben. Drei Kernthemen stehen im Fokus: die Nachwuchsförderung, die Unterstützung des Adventsmarktes und die Fortführung des Projektes „Blumenampeln in der Innenstadt“. Zur Beseitigung des Mangels an geeignetem Nachwuchs für Handwerk und Handel ist ein Berufetag am Gymnasium und der Oberschule geplant. „Damit möchten wir den Nachwuchs an die Stadt binden“, so Robert Witzke. Der Verein will sich für neue Angebote und die Erweiterung des Schülerpraktikums einsetzen. Zudem könnte es auch einen Unternehmertag in Bad Freienwalde, in Verbindung mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises, des Landes und der Investitionsbank des Landes geben, ergänzte Ralf Lehmann.
Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftsgemeinschaft ist die Unterstützung der Stadt in Fragen der Stadtentwicklung. Insbesondere möchte man dem Leerstand entgegenwirken. „Gerade aus unternehmerischer Sicht können wir die Stadt beraten“, so Witzke. Astrid Goschin verwies auf den Regionalmarkt im vergangenen Jahr, mit dem die Wirtschaftsgemeinschaft versuchte neue Impulse zu setzen. Sie regte an, die Rahmenbedingungen für die Anmietung der leeren Ladengeschäfte einheitlich und gut sichtbar in den Geschäften zu platzieren, um so Interessenten für diese zu gewinnen. Auf dem Gelände der alten Malzfabrik soll ein Projekt entwickelt werden, dass als „Frequenzbringer“ mehr Käufer in die Innenstadt locken könnte. Gespräche dazu sollten am Donnerstag stattfi nden, kündigte Ralf Lehmann an. „Wir können das Wissen von Frau Goschin weiter nutzen. Im Herbst letzten Jahres konnten wir sie als zuständige Planerin einstellen“, leitete er auf das Thema Vermarktungsoffensive für einen Hotelstandort hinüber. Astrid Goschin hat zwei Exposés erarbeitet, mit denen zum einen die Immobilie „Kreishaus/Landratsvilla“ und zum anderen die „Villa Helene“ vermarktet werden sollen. Ersteres hat die Stadt angekauft und sucht dafür nun Hotel- Investoren. Für die „Villa Helene“, die sich im Privatbesitz befi ndet, soll es im April dieses Jahres Gespräche geben. Der Eigentümer wolle wohl nicht mehr selbst investieren. Die Stadt favorisierte eine Nutzung als kurrelevante Einrichtung, also als Hotel, Bettenhaus oder als Dependance des Kurmittelhauses.

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