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Vielfach wurde die närrische Zeit gefeiert, Kulturen zusammengebracht und die Schule noch etwas bunter

Von verbindendem Fasching bis närrischem Unterricht

Datum: 16.02.2018
Rubrik: Kunst & Kultur

Strausberg/Hennickendorf (sd). Während der fünften Jahreszeit ist alles etwas bunter und lockerer, wird vieles Bestehende aus den Angeln gehoben. So auch beim Jugendsozialverbund und der Grundschule „Am Stie-nitzsee".
Beim Jugendsozialverbund Strausberg ging es nicht nur mit Luftschlangen, Kostümen, Konfetti und allerlei Deko bunter zu als sonst. Erstmals zeigten Vertreter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, des Aktiv-Spielplatzes und der Eltern-Kind-Gruppe, dass sie nicht nur unter einem Vereinsdach zusammenarbeiten. Gemeinsam öffneten sie ihre Räumen am Mühelnweg und genossen bei Stopptanz, Stuhltanz, Limbo, Polonaise und anderen Aktionen gemeinaam und ausgelassen einen Nachmittag. „Da wir auch ganz kleine Kinder dabei, war es organisatorisch nochmal eine andere Herausforderung", erklärt Maja Reinke, die sonst den Aktiv-Spielplatz betreut. Erfreut war sie, dass bei derartigen Events auch „die Großen" wieder vorbeischauen, Jugendliche, die als Kinder regelmäßig Zeit auf dem Spielplatz am Kaufland verbrachtenn.
Unter den über 50 Teilnehmern durften die Mütter von der Eltern-Kind-Gruppe nicht fehlen. Sie unterstützten beim Buffet und vor allem für die Geflüchteten war die Feier Gelegenheit, etwas mehr aus sich herauszukommen, wie Reinke ergänzt. „Wir können so Berührungsängste nehmen – Integration mal anders", so Maja Reinke. Für gute Laune sorgte auch Clown „Ferdinand", wie Samira Bilds Figur spontan getauft wurde.
In der Hennickendorfer Grundschuel „Am Stienitzsee" ist traditionell am Dienstag vor Aschermittwoch alles anders. An diesem Tag gibt es keine Lehrer und Schüler mehr, sondern Prinzessinnen, Raumfahrer, Polizisten und allerlei andere Figuren. Vor allem mit Spielen und Tänzen, aber auch Kamelle und mehr gestalteten die Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klasse mit ihren Lehrern den Vormittag in der Aula. Für die Fünftklässler sollte es ursprünglich in die Bildungsstätte der Handwerkskammer gehen, doch eine kurzfristige Absage seitens der Ausbildungsstätte kam dazwischen. Für die Sechstklässler ging es ins Technikmuseum nach Berlin. Da fiel es schon etwas schwer, am Mittwoch wieder den Schulranzen zu greifen.

BU1: Clown „Ferdinand" lud zur Polonaise ein und sorgte auch sonst für beste Stimmung. Fotos (2): BAB/sd

BU2: Auf die Zeitung, fertig los: Beim Zeitungstanz auf immer kleiner werdender Fläche in der Schulaula war die Kreativität der Pärchen gefragt.
 

 
 

 

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