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Eine Übung der Wasserwacht Strausberg

Eisrettung auf dem Straussee

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Beitrag: Eisrettung auf dem Straussee

Datum: 27.02.2018

Die letzten Tage herrschte Dauerfrost und inzwischen bedeckt die meisten Seen in der Region eine Eisschicht, gerade an den Wochenenden zieht es die Leute dann auch auf die Seen zum Eislaufen oder Eisangeln, dabei ist aber Vorsicht geboten. Wir haben die Strausberger Wasserwacht bei einer Eisrettung begleitet und in Erfahrung gebracht, was es zu tun gilt, wenn es zum schlimmsten Fall kommt. Am Samstag gegen dreiviertel Zehn setzte die Strausberger Wasserwacht einen Alarm ab, dass dies eine Übung war, wusste zu diesem Zeitpunkt noch keins der aktiven Mitglieder. Etwa 30 Mitglieder wurden über eine neue App alarmiert und es dauerte nicht lange bis die erste Rückmeldung kam. 10 Minuten nach der Alarmierung tauchten die ersten Helfer am Straussee ein, die Einsatzleiter verteilte die Aufgaben, zuerst hieß es Messung der Eisstärke vor dem Freibad am Straussee. Gesichert von anderen Helfern und im Neoprenanzug ging es dann auf den See. Etwa 40 Meter entfernt vom Ufer ergab die Messung 7 cm, das ist alles andere als sicher. Ab 18 cm Dicke sprechen Experten von der Wasserwacht von tragfähigem Eis. Wie die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht Strausberg in einem Ernstfall vorgehen, führten sie nahe der Strausseefähre vor, hier wurde eine Eisrettung simuliert. Ganz wichtig wieder die das Sicherungsseil denn auch für die Helfer gilt, Selbstschutz geht vor. Wer Zeuge eines Einbruchs auf dem Eis wird muss sofort Maßnahmen ergreifen, auch hier gilt Vorsicht. Wenn man selbst in einen solchen Notfall gerät gibt es auch Tipps von den Fachleuten. Das Betreten von zugefrorenen Seen geschieht immer auf eigene Verantwortung, man sollte aber nie alleine Unterwegssein und je näher man sich am Ufer befindet, umso einfacher kann man im Notfall gerettet werden

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